Ludwigsburg Mit der neuen Schloss-App auf Entdeckungsreise

Seit Kurzem gibt es eine Schloss-App, die Kinder motiviert ihr Wissen zu erweitern. Nachdem sie historische Fragen, beantwortet, erhalten Kinder ein kleines Geschenk.
Seit Kurzem gibt es eine Schloss-App, die Kinder motiviert ihr Wissen zu erweitern. Nachdem sie historische Fragen, beantwortet, erhalten Kinder ein kleines Geschenk. © Foto: Schloss
Ludwigsburg / Ifigenia Stogios 07.09.2018

Die App namens „Residenzschloss Ludwigsburg“ existiert seit Juni. Im Rahmen des zehnjährigen Bestehens des Kinderreichs hat sich die Schlossverwaltung etwas neues einfallen lassen, damit junge Besucher noch mehr Spaß während ihres Schlossbesuchs haben. „Die App wird fester Bestandteil unseres Angebots für Kinder und Familie sein“, sagt der Leiter der Schlossverwaltung Stephan Hurst.

18 Fragen zum Schloss

Mit der App besuchen Familien fünf Museen (Bildergalerie, Theatermuseum, Keramikmuseum, Appartement Carl Eugen und das Modemuseum) und beantworten an neun Stationen etwa 18 Fragen zum Schloss und dessen Bewohnern. „Familien mit Kindern ab sechs Jahren können gemeinsam auf eine spannende Reise durch die Museen gehen“, verspricht Hurst.

Und so läuft es ab: Die Kinder begleitet Maskottchen und königlicher Schlossadler Federico. Der verrät ihnen, ob sie die Fragen richtig beantwortet haben. Diese beziehen sich immer auf ein Objekt im Museum oder auf einen kleinen Text, der in der App hinterlegt ist. Die Idee und das Konzept dazu kam aus der Museumspädagogik und die Umsetzung erfolgte durch die Firma „Polychrom“. Junge Museumsbesucher seien oftmals bereits von klein auf mit Apps und Social Media vertraut und erleben Inhalte gern interaktiv, weiß Hurst. „Mit dieser App möchten wir die Wissensvermittlung für Kinder und Jugendliche unterstützen.“ Der Vorteil für die Familien liegt in der freien Nutzung. Zu vielen Angeboten (Führungen, öffentliches Kinderreich) muss man sich anmelden, da die Plätze begrenzt sind, doch nun haben Familien die Möglichkeit einen spontanen Besuch einzuplanen, können ganz individuell die Museen besuchen und ihrem eigenen Rhythmus nachgehen, denn es gibt keine Zeitvorgabe.

Kein Zeitdruck

Wie lange die Familien im Schloss unterwegs sind, ist ihnen selbst überlassen. Die Kinder bestimmen das Tempo selbst und müssen nicht, wie in der klassischen Schlossführung, nur zuhören, sondern dürfen selbst aktiv werden. Sind alle Fragen beantwortet, gibt es an der Kasse einen kleinen „Schatz“. Einen Versuch ist es wert, denn es spielt keine Rolle, ob die Fragen richtig beantwortet wurden oder nicht. Auf die App hat jeder Zugriff. Die kann man sich kostenlos herunterladen.

Auch Schulklassen sollen von der App profitieren. „Zukünftig möchten wir dieses Angebot noch ausbauen und zum Beispiel durch Anschaffung von Tablets diese Art der Wissensvermittlung auch für Schulklassen zugänglich machen“, so Hurst.

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