Ludwigsburg Kreis testet Sirenen

BZ 16.08.2014
Die Sirenen werden am Mittwoch, 20. August, um 10 Uhr eine Minute lang in den meisten Gemeinden des Landkreises zu hören sein. Das Landratsamt hat die Sirenenprobe angeordnet, um die Funktionsfähigkeit des Alarmierungsnetzes im Katastrophenfall zu testen.

Die Sirenen werden am Mittwoch, 20. August, um 10 Uhr eine Minute lang in den meisten Gemeinden des Landkreises zu hören sein. Das Landratsamt hat die Sirenenprobe angeordnet, um die Funktionsfähigkeit des Alarmierungsnetzes im Katastrophenfall zu testen. Die Sirenenprobe findet ein Mal pro Jahr statt.

Laut einer Mitteilung werden Punkt 10 Uhr 92 Sirenen im Landkreis eingeschaltet: Das Signal "Eine Minute Heulton" bedeutet im Ernstfall: "Schalten Sie sofort Ihr Rundfunkgerät ein und warten Sie auf weitere Informationen oder Anweisungen, die von allen lokalen und regionalen Rundfunksendern ausgestrahlt werden." Mit diesem Signal werden bei großen Schadensfällen und Katastrophen die Menschen in den Gemeinden gewarnt.

Zuständig für solche Warnungen sind die Rathäuser als örtliche Polizeibehörden. Wenn mehrere Gemeinden oder gar der ganze Landkreis betroffen sind, wird der Alarm vom Katastrophenschutz im Kreishaus ausgelöst.

Einige Städte und Gemeinden im Landkreis haben allerdings keine Sirenen mehr: Ludwigsburg, Kornwestheim, Korntal-Münchingen, Marbach, Vaihingen, Ditzingen, Freiberg und Oberstenfeld (außer Gronau und Prevorst) sowie die Bietigheim-Bissinger Ortsteile Bissingen und Untermberg. Eberdingen ist mit seinen Sirenen nicht ans allgemeine Katastrophenalarm-Netz angeschlossen, sondern kann sie nur für die örtliche Feuerwehralarmierung einsetzen. In den Kommunen, die keine Sirenen mehr haben oder nicht ans allgemeine Katastrophenalarm-Netz angeschlossen sind, wird die Bevölkerung im Ernstfall durch Lautsprecherwagen alarmiert.