Zukunftskonferenz Gesucht: Bürger mit Ideen

In lockerer Atmosphäre bringen die Teilnehmer der Zukunftskonferenz, hier bei der Sitzung vor drei Jahren, ihre innovativen Ideen ein und tauschen sich aus.
In lockerer Atmosphäre bringen die Teilnehmer der Zukunftskonferenz, hier bei der Sitzung vor drei Jahren, ihre innovativen Ideen ein und tauschen sich aus. © Foto: Stadt Ludwigsburg/Reiner Pfisterer
Von Ifigenia Stogios 16.05.2018

Ganz egal, ob Schüler oder Studenten, Einzelhändler oder Angestellte, Rentner oder Auszubildende, Alteingesessene oder Neubürger: In Ludwigsburg hat Bürgerbeteiligung viele Gesichter. Bei der sechsten Zukunftskonferenz können die Teilnehmer wieder ihre Ideen einbringen, sich austauschen und in lockerer Atmosphäre mit mehr als hundert anderen Ludwigsburgern diskutieren.

Für die Teilnahme an der Zukunftskonferenz werben in diesem Jahr zehn „Ludwigsbürger“, die sich in ihrer Stadt schon besonders engagieren und für ihre Mitmenschen einsetzen – in den unterschiedlichsten Gebieten, vom Jugendgemeinderat bis zur Grünzugpatin.

Beispiele hierfür sind der Vorsitzende des Jugendgemeinderats Ludwigsburg, Vithusan Vijayakumar, oder Gisela Vogt, die evangelische Pfarrerin der Friedenskirche. Sie organisiert die Vesperkirche. Ein weiterer „Ludwigsbürger“ ist Dr. Eckart Bohn, der sich für Mieter und bezahlbaren Wohnraum engagiert.

Globale Nachhaltigkeitsziele

Unter dem Motto „Wir zetteln was an!“ ist die Zukunftskonferenz alle drei Jahre Anlass für Politik, Bürgerschaft und Verwaltung, gemeinsam die Ziele und Maßnahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Für diese gemeinschaftliche, vorausschauende und integrierte Stadtentwicklung ist Ludwigsburg 2014 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie der mittelgroßen Städte Deutschlands ausgezeichnet worden. Besondere Aufmerksamkeit bekommen in dieser Konferenz die globalen Nachhaltigkeitsziele „Sustainable Development Goals“, die Bewerbung um die Landesgartenschau sowie nachhaltige Mobilität und Digitalisierung.

„Wir freuen uns, wenn es zu 200 Bewerbungen für die Teilnahme an der Zukunftskonferenz kommt“, sagt Clemens Flach, der zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Ludwigsburg ist.

Möglichst gemischt

Da der Teilnehmerkreis der Zukunftskonferenz möglichst gemischt sein soll, was das Alter oder die Berufs- und Themenbereiche angeht, werden besonders Jugendliche, Studenten und Migranten oder Senioren gesucht, die sich für die Zukunft der Stadt Ludwigsburg interessieren – alle seien eingeladen, so Flach, mitzumachen und sich zu bewerben. Nicht nur Menschen an der politischen Spitze könnten durch ihre Ideen etwas bewirken. „Jeder Bürger ist ein Experte des Alltags“, ist sich Flach sicher.

Info Ansprechpartner für Fragen rund um die Zukunftskonferenz ist beim Referat Nachhaltige Stadtentwicklung Tanja Helm, erreichbar unter Telefon (07141) 9 10 32 74. Fragen dazu können auch per E-Mail an zukunft@ludwigsburg.de gestellt werden.

www.meinlb.de

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