Freundschaftlich und heiter ging es am Mittwochabend im Kulturzentrum in Ludwigsburg zu. Der neu gewählte Gemeinderat wurde eingesetzt, zuvor wurden die ausscheidenden Mitglieder des Rats verabschiedet. Zu jedem der 16 scheidenden Stadträte fand OB Werner Spec einige persönliche Worte. Insgesamt könne jeder stolz auf das Geleistete sein, so der OB. Das Amt des Stadtrats sei mit viel Engagement und Zeiteinsatz verbunden, das dürfe nicht unterschätzt werden. Reinhold Noz (CDU) verlässt nach 25 Jahren den Rat der Barockstadt, er hielt eine Rede im Namen aller scheidenden Ratsmitglieder. Viele der großen Änderungen hat der CDU-Mann miterlebt. „Ich habe meine Arbeit gerne gemacht, sie wird mir fehlen“, so seine Schlussworte. Verabschiedet wurden auch Elke Kreiser (CDU), Thomas Lutz (CDU), Andreas Seybold (FW), Annegret Deetz (SPD), Harald Lettrari (REP), Eberhard Daferner (SPD) sowie Claudia Dziubas (ÖkoLinx), Ulrike Faulhaber (SPD), Armin Haller (Grüne), Andreas Kasdorf (Grüne), Christian Köhle (CDU), Oliver Kube (ÖkoLinx), Volker Lutz (CDU), Regina Orzechowski (SPD), Sonja Henning (Grüne).

Auch visuell wurde der Wechsel am Ratstisch vollzogen: Die alten Namensschilder wurden gegen neue ausgetauscht und die Stadträte sehen dank neuer Sitzverteilung den Raum nun aus einer anderen Perspektive. Auch seine erste Abstimmung meisterte der neue Rat nach der Vereidigung und stimmte der Gremienbesetzung zu. Der neu geschaffene Ausschuss Mobilität, Technik und Umwelt mit Bürgermeister Michael Ilk als Dezernatsleiter ist mit zwölf Mitgliedern der am stärksten aufgestellte beschließende Ausschuss. Der Ausschuss Bildung, Sport und Soziales mit Erstem Bürgermeister Konrad Seigfried als Dezernatsleiter hat elf Mitglieder, ebenso der Ausschuss für Stadtentwicklung, Hochbau und Liegenschaften, dem Baubürgermeisterin Gabriele Nießen vorsitzt. Zehn Mitglieder hat der Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Verwaltung mit Werner Spec als Dezernatsleiter, ab September dann Matthias Knecht.

Im Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Verwaltung sitzen künftig für die Grünen: Max Girrbach, Thomas Schreiber und Professor Dr. Michael Vierling. Die CDU ist vertreten durch: Klaus Hermann und Dr. Edith Klünder. Für die Freien Wähler (FW) gehen Florian Lutz und Reinhardt Weiss in den Ausschuss. Die SPD vertritt Dr. Daniel O’Sullivan. Die FDP wird repräsentiert von Sebastian Haag und das Bündnis der Vielfalt (BdV) wird durch Hayrettin Dogan vertreten.

Die Besetzung des Ausschusses für Bildung, Sport und Soziales ist wie folgt: Für die Grünen gehen Arezoo Shoaleh, Elfriede Steinwand-Hebenstreit und Laura Wiedmann zu den Sitzungen. Die CDU ist durch Claus-Dieter Meyer und Dr. Uschi Traub vertreten. Für die FW gehen Hermann Dengel und Gabriele Moersch ins Rennen. Die SPD wird von Alexandra Metzger und Hubertus von Stackelberg repräsentiert. Die FDP wird durch Johann Heer vertreten und die Linke durch Nadja Schmidt.

Für den Ausschuss für Mobilität, Technik und Umwelt wurden für die Grünen Silke Gericke, Frank Handel und Dr. Christiane Knoß gewählt. Die CDU ist vertreten durch Klaus Herrmann, Armin Klotz und Gabriele Seyfang. Für die FW gehen Andreas Rothacker und Jochen Zeltwanger zu den Ausschusssitzungen. Die SPD wird durch Margit Liepins und Nathanael Maier repräsentiert. Die FDP ist durch Stefanie Knecht vertreten und die Linke durch Jürgen Müller.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Hochbau und Liegenschaften setzt sich wie folgt zusammen: Für die Grünen gehen Ulrich Bauer, Dr. Christiane Knoß und Florian Sorg zu den Ausschusssitzungen. Die CDU ist durch Maik Stefan Braumann und Wilfried Link verteten. Die FW werden durch Bernhard Remmele und Andreas Rothacker repräsentiert. Die SPD wird vertreten durch Dieter Juranek und Margit Liepins. Für die FDP geht Jochen Eisele ins Rennen und für die Liste Unabhängiger Bürgerinnen und Bürger (LUBU) nimmt Elga Burkhardt teil.

Für den Ältestenrat wurden bestimmt: Michael Vierling und Christine Knoß von den Grünen, Klaus Herrmann und Maik Stefan Braumann von der CDU, Reinhardt Weiss und Florian Lutz von den FW, Margit Liepins und Hubertus von Stackelberg von der SPD und Johann Heer von der FDP.