Doppelstrategie Entwicklung des ÖPNV Ludwigsburg geht weiter

Ludwigsburg / bz 20.06.2018

Die Stadt Ludwigsburg und ihre Projektpartner treiben im Rahmen der Doppelstrategie die Planungen für die Bausteine „Reaktivierung der Eisenbahnstrecke zwischen Markgröningen und Ludwigsburg“ sowie „Einführung eines BRT-Systems (Bus Rapid Transit)“ voran. Mittlerweile haben laut der Stadt Ludwigsburg Fachbüros und Experten verschiedene Varianten der Trassenführung für ein BRT-System (Schnellbus) durch die Ludwigsburger Weststadt, die Innenstadt, die Oststadt und durch Oßweil untersucht. Außerdem liegen erste Ergebnisse zur Reaktivierung vor, die eine Kompatibilität zwischen Stadtbahn und Regionalbahn bestätigen. Bei Bürgerspaziergängen in der Oststadt sowie in der Weststadt hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich direkt an Ort und Stelle einen Eindruck zu verschaffen sowie ihre Fragen und Anregungen einzubringen.

Baubürgermeister Ilk war dabei

Baubürgermeister Michael Ilk hat beide Bürgerspaziergänge begleitet. In Bezug auf den BRT seien verschiedene Varianten der Trassenführung möglich, jeweils mit Vor- und Nachteilen. „Wir wollen die geeignete Trasse finden und dabei die Bürger einbeziehen“, sagte Ilk. Konkret geht es um eine Ost-West-Achse durch die Stadt – von der Weststadt über den Ludwigsburger Bahnhof, die innerstädtischen Bereiche sowie den Stadtteil Oßweil in Richtung Remseck-Neckargröningen. „Dabei möchten wir natürlich nicht am Bedarf der Menschen vorbeifahren – sondern die Trasse finden, die sowohl für die Ludwigsburger Bevölkerung als auch für unsere Nachbargemeinden am sinnvollsten ist“, sagte Ilk. Für alle Bürger stellt die Stadt Ludwigsburg die möglichen Varianten für den Verlauf der Trassen auf ihrer Website vor. Auch die bisherigen Kriterien für die Trassenführung werden erläutert.

Beteiligung ist gefragt

Rückmeldungen, Ideen und Anregungen können noch bis Ende Juni per Mail an doppelstrategie@ludwigsburg.de eingeschickt werden. Die eingeschickten Anregungen sollen in die weitere Planung sowie die Variantenabwägung einfließen, schreibt die Stadt. Zudem werden sie im Zuge der Behandlung im Gemeinderat berücksichtigt. Es handele sich dabei jedoch nicht um ein förmliches Genehmigungsverfahren, zu dem offizielle Stellungnahmen gefragt sind. Vielmehr wolle man mit der Rückmeldung per E-Mail eine unkomplizierte Form der Bürgerbeteiligung finden, um die Bevölkerung frühzeitig einzubeziehen.

www.ludwigsburg.de/oepnv-konzept

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