Geschäftszahlen „mhplus“ mit stabilem Ergebnis

Ludwigsburg / bz 27.07.2018

Mit einem deutlichen Plus der Leistungsausgaben für die Versicherten liegt die „mhplus“-Krankenkasse wie im Vorjahr signifikant über den Zuweisungen, die sie hierfür aus dem Gesundheitsfonds erhielt, heißt es in einer Mitteilung der Ludwigsburger „mhplus“ zum Geschäftsbericht 2017. Ein stabiler Zusatzbeitrag, der mit 1,1 Prozent nahe am Marktdurchschnitt liege, sowie niedrige Verwaltungskosten hätten  entscheidend zu einer ausgeglichenen Bilanz beigetragen.

Auf der Einnahmenseite verbuchte die „mhplus“ 1,408 Milliarden Euro (Vorjahr 1,365 Milliarden). Darin enthalten sind Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds in Höhe von 1,296 Milliarden Euro. Von den Gesamtausgaben der Kasse in Höhe von 1,393 Milliarden Euro flossen 1,319 Milliarden Euro direkt in Leistungen an die Versicherten – ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den mit Abstand größten Posten bei den Leistungsausgaben machte auch im Berichtsjahr die Krankenhausbehandlung mit 389,74 Millionen Euro aus. Die Ausgaben hierfür stiegen gegenüber dem Vorjahr um 3,56 Prozent.

Ärztliche Behandlung

Den zweitgrößten Ausgabenblock bildete die ärztliche Behandlung mit 253,53 Millionen Euro. Dieser Ausgabenposten stieg gegenüber dem Vorjahr um 3,19 Prozent an. Wie im Vorjahr stiegen auch 2017 die Ausgaben für Arzneimittel deutlich an. Sie wuchsen um 6,11 Prozent auf 220,34 Millionen Euro. Ihre Ausgaben für die Verwaltung konnte die „mhplus“ im vergangenen Jahr mit einem Anteil an den Gesamtausgaben von 4,4 Prozent auf niedrigem Niveau stabil halten. Erzielt wurden die Ergebnisse bei durchschnittlich 540 437 Versicherten.

Der leichte Bilanz-Überschuss für das Berichtsjahr in Höhe von 14,9 Millionen Euro (pro Kopf 27,57 Euro) fließt in die gesetzlich vorgeschriebenen Rücklagen sowie in „innovative Leistungen“, so die Krankenkasse weiter. 

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