Workshop „Makeathon“: Ludwigsburg als Spielfeld

Ludwigsburg / bz 14.04.2018

Am Donnerstag und Freitag, 12. und 13. April fand der dritte „Makeathon“ im Ludwigsburger Stadtlabor statt. 

Bei dem Kreativ-Workshop auf dem Getrag-Areal an der Hermann-Hagenmeyer-Straße in Ludwigsburg wurde die Digitalisierung im Stadtraum erlebbar gemacht: Zu bestimmten Aufgaben wurden Modell-Lösungen erarbeitet, diesmal zur „Stadt als Spielfeld“. Die bunte Mischung der Teilnehmer aus Engagierten und Kreativen, Spiel-Entwicklern, städtischen Mitarbeitern und lokalen Firmen entwickelte in Kleingruppen spielerisch die Zukunftsstadt Ludwigsburg, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Viele Themen bearbeitet

Die Bandbreite der Themen und Fragestellungen war dabei groß: Wie können wir durch spielerische Ansätze, mit und gegeneinander, die Leute länger in der Innenstadt halten? Wie kann Nachbarschaft in einem „smarten Quartier“ gefördert werden? Wie kann die Orientierung an einem neuen Busbahnhof in Ludwigsburg durch spielerische Elemente unterstützt werden? Mit diesen Fragen starteten die Teilnehmer am Donnerstag und stellten ihre Ergebnisse dann am Freitagnachmittag vor. Bei der Präsentation begrüßte Erster Bürgermeister Konrad Seigfried die Arbeitsgruppen. Die Ergebnisse des Workshops werden bald online gestellt.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Zukunftsstadt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Organisator der Veranstaltung ist das Referat Nachhaltige Stadtentwicklung der Stadt Ludwigsburg. Den Innovationsprozess leitet die Kreativ-Schmiede „Tinkertank“, die Themenstellungen für den „Makeathon“ stammten aus dem Fachbereich Mobilität, der Geschäftsstelle „Living LaB“ und vom Innenstadtverein LUIS. Die Dokumentation und die wissenschaftliche Analyse des Beteiligungsformats übernimmt für alle drei „Makeathons“ das Fraunhofer IAO, teilt die Stadt mit.

www.zukunftsstadt.meinlb.de