Heidenheim / HZ Ein Leserbrief zum Thema Rodung am Rinderberg.

In Ihren Zeitungsberichten vermisse ich ökologische Grunddaten, die uns bewusst machen, mit welchem Verlust wir in den nächsten Jahren zu leben haben, bis wieder ein gleichwertiger Ersatzwald für die verlorengegangene Fläche zur Verfügung steht. Nach meinem Dafürhalten werden sicherlich 30 bis 40 Jahre Wachstum notwendig sein, bis dieser die abgeholzte Leistung erbringt. Staubfilterungsleistung von einem Hektar Fichtenwald pro Jahr: 30 Tonnen, bei zehn Hektar 300 Tonnen. Die anfallende Menge verteilt sich dann über die umliegenden Gemeinden des Rodungsgebietes. CO2-Bindung von einem Hektar wachsendem Wald pro Jahr: 20 Tonnen, bei zehn Hektar: 200 Tonnen. CO2 ist ein schädliches Klimagas und trägt zur Klimaerwärmung maßgeblich bei. Es liegt nun an uns, wie wir durch unser Verhalten in der Nutzung von Verkehrsmitteln, Lebensweise, Freizeitverhalten diesen Verlust kompensieren können.

Karl-Heinz Brenner, Dischingen