Heidenheim / Michael Brendel Rund 100 Schüler waren am Freitag bei der zweiten Klima-Demo in Heidenheim dabei.

Als am Freitag vergangener Woche die erste Fridays-for-Future-Demo in Heidenheim stattfand, gingen geschätzt 800 Schüler auf die Straße - trotz strömenden Regens. Am Freitag waren es nur etwa 100 Teilnehmer, die sich bei einem vom Bahnhof durch die Fußgängerzone führenden Marsch für den Klimaschutz stark machten - trotz herrlichen Sonnenscheins.

Trotz Dauerregens folgten viele junge Demonstranten dem Aufruf von Organisatorin Anna Prasser und forderten die Politik zum Handeln auf.

Ein Kommentar von Silja Kummer zum Schulstreik fürs Kilma.

Dass sie gleichwohl nicht gewillt waren, sich als Schönwetter-Protestierer abkanzeln zu lassen, machten sie durch ihre Plakate und Sprechchöre klar. Im Mittelpunkt stand erneut die Botschaft, einem globalen Anliegen eine Stimme zu geben: „Wir sind hier, wir sind laut, weil Ihr uns die Zukunft klaut“, hallte es durch die Straßen.

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Eine Sprecherin räumte ein, dass die Demonstranten keinen Anspruch auf Perfektion erhöben und selbst nicht alles richtig machten, „aber wir fangen wenigstens an“. Die Reaktionen fielen zwiespältig aus. Während ein älterer Herr zustimmend rief: „Klasse, Ihr vertretet wenigstens Eure Meinung“, regte eine Dame eine Umfrage unter den Schülern an, „wie umwelschonend sie sich tatsächlich verhalten!“

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