Auto Wegen Abgasen: Kfz-Neuzulassungen können teurer werden

Symbolfoto
Symbolfoto © Foto: Patrick Pleul/dpa
HZ 11.01.2018
Die neuen Abgas-Prüfverfahren sind bei der Anmeldung teurer.

Mit neuen und weltweit einheitlichen Prüfverfahren zur Abgasemission soll es Autoherstellern künftig erschwert werden, sich an stattlichen Grenzwerten vorbei zu schummeln.

Kleinere Konsequenzen hat das aber auch für die Autofahrer: Das Landratsamt weist darauf hin, dass die Neuzulassung von Pkw und leichten Nutzfahrzegen etwas teurer werden kann.

Hintergrund ist das sogenannte WLTP-Messverfahren (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure), das für realitätsnähere CO-2-Werte sorgen soll. Die Werte dieses Verfahrens sind für die Behörde aber nicht über die Datenbank des Kraftfahrt-Bundesamtes abrufbar und muss manuell erfasst werden. Das dauert länger, und darum muss das Landratsamt nach der geltenden Gebührenordnung eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 15,30 Euro berechnen.

Auch die Kfz-Steuer für Pkw wird ab dem 1. September dieses Jahres auf Basis des WLTP-Wertes berechnet. Fragen zur Höhe der Kfz-Steuer kann das Hauptzollamt Ulm beantworten. Ob ein bestimmtes Fahrzeug auf Basis des WLTP-Messverfahrens geprüft wurde, wissen der Fahrzeughersteller oder das Autohaus.