Verein Was macht der 1. Stu-Fa-Club Heidenheim?

Ein ganz besonderer Moment: Die Gründungsmitglieder des 1. Stu-Fa Club Heidenheim (von links) Philippe Drastik , Marie Bohl, Patricia Geyer, Daniel Feidengruber und Lea-Victoria Schäfer zusammen mit dem Fanbeauftragen des 1. FC Heidenheim 1846 Fabian Strauß (Mitte) und Zweitliga-Spieler Florian Niederlechner bei der offiziellen Aufnahme als Fanclub.
Ein ganz besonderer Moment: Die Gründungsmitglieder des 1. Stu-Fa Club Heidenheim (von links) Philippe Drastik , Marie Bohl, Patricia Geyer, Daniel Feidengruber und Lea-Victoria Schäfer zusammen mit dem Fanbeauftragen des 1. FC Heidenheim 1846 Fabian Strauß (Mitte) und Zweitliga-Spieler Florian Niederlechner bei der offiziellen Aufnahme als Fanclub.
05.11.2014
Pele hat gesagt: „Erfolg ist kein Zufall. Es ist harte Arbeit, Ausdauer, Lernen, Studieren, Aufopferung, jedoch vor allem: Liebe zu dem, was du tust oder dabei bist zu lernen.“ Studenten an der Heidenheimer DHBW sehen es nicht anders als der brasilianische Weltfußballer im Ruhestand.

Wie Fußballer müssen auch Studenten hart für ihren Erfolg arbeiten. Warum also sollte man diese Gemeinsamkeit nicht nutzen, um sich gegenseitig zu unterstützen? Auf diese Frage haben Studenten der DHBW eine klare Antwort gefunden. Sie haben einen FCH-Fanclub gegründet. Sein Name: 1. Stu-Fa-Club. „Das setzt sich zusammen aus Student und Fußball“, erläutert Patricia Geyer, die Vorsitzende des noch jungen Vereins. Mit dem Heidenheimer Fußball sind Geyer und ihre weiteren sechs Mitstreiter schon länger vertraut. Die Studenten der Kinder- und Jugendhilfe haben sich mit Themen wie Gewaltprävention in Stadien befasst.

Die Mitglieder des Fan-Clubs möchten sich mit dem Fußballverein ihrer Studienstadt identifizieren. Und das gemeinschaftliche Erleben von Fußball soll auch junge Menschen aus unterschiedlichen Fakultäten zusammenführen. Der Fanclub ist somit gleichzeitig ein Netzwerk für Studenten.

Der 1. Stu-Fa-Club Heidenheim hat sich zudem zum Ziel gesetzt, seine Mitglieder auf bestimmte Grundprinzipien des sozialen Miteinanders zu verpflichten. Toleranz und Respekt stehen dabei an oberster Stelle. Die Studenten distanzieren sich zudem von jeglicher körperlichen und verbalen Gewalt und sprechen sich gegen Rassismus und Homophobie aus.

Nach einem halben Jahr der Vorbereitung wurde der Fanclub Mitte Oktober offiziell durch den FCH-Fanbeauftragten Fabian Strauß akkreditiert. Mit dabei bei der Übergabe von Urkunde und Trikot war auch der Spieler Florian Niederlechner, der gerne die Fragen der Studenten beantwortete und zeigte, dass er auf den Kontakt zwischen Fans und Spielern großen Wert legt.

Im Moment ist der Fanclub mit seinen sieben Gründungsmitgliedern noch überschaubar. Aber klar: Weitere Mitglieder sind willkommen. „Wir sind im Moment noch in der Abstimmung mit dem 1. FCH was Aktionen angeht. Sicher ist aber schon jetzt, dass wir alle drei Monate ein Mitgliedertreffen machen wollen, bei dem die Neuigkeiten besprochen werden“, so Geyer. Mitmachen können alle Studierende der DHBW Heidenheim. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.

Übrigens: Dass gerade Patricia Geyer die Vorsitzende des Stu-Fa-Clubs ist, ist kein Zufall: Die DHBW-Studentin ist nicht nur in Heidenheim geboren und zur Schule gegangen, sie arbeitet auch in ihrer Praxisphase in Heidenheim. „Ich bin sozusagen mit dem FCH groß geworden und habe dessen ganze Entwicklung miterlebt. Ich war bereits im Stadion, als die Heidenheimer Fußballer noch in der Regionalliga gespielt haben.“