Ärger Waldkirche: Schließung in der Kritik

© Foto: Joachim Bozler
Heidenheim / 08.07.2015
Die geplante Schließung der Waldkirche kritisieren vier Heidenheimer Ruhestandspfarrern als Entscheidung „ohne Not und trotz überzeugender Alternativen“.
Der evangelische Gesamtkirchengemeinde hat am Montagabend ein umfangreiches Sparkonzept beschlossen. Dieses sieht in einem wesentlichen Punkt die  Schließung der Waldkirche zum 1. Januar 2016  vor (wir berichteten). Die Ruhestandpfarrer Ernst Loder, Jens Rummel, Kurt Wehrmeister und Kurt Stöhr, unter dem die Waldkirche vor 40 Jahren in der Voithsiedlung gebaut worden war, wenden sich nun in einem Brief an die Öffentlichkeit.

Sie kritisieren, dass das von der Zukunftswerkstatt der Heidenheimer Kirchengemeinden alternative Sparkonzept ohne Schließung der Waldkirche ebenso verworfen wurde wie die Idee, die Waldkirche in einer auf zwei Jahre angelegten Erprobungsphase als Kirche und interkulturelles Zentrum zu nutzen.

Laut der Überzeugung der Ruhestandspfarrer wird die Waldkirche von der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Heidenheim ohne wirklich große Not und trotz überzeugender Alternativen aufgegeben. Für wohl die meisten Gemeindeglieder, denen die Waldkirche über Jahrzehnte Heimat bedeutete, ist das ein schmerzlicher Verlust. „Alle miteinander lässt es uns hilflos und traurig zurück.“
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