Investor Voith verkauft DIW an österreichischen Konzern Strabag SE

Heidenheim / 30.09.2014
Wie angekündigt hat die Voith GmbH ihr Tochterunternehmen DIW Instandhaltung Ltd. & Co KG zum 30. September an den österreichischen Baukonzern Strabag SE verkauft.

Der Verkauf der DIW mit ihren 6000 Mitarbeitern ist bei Voith Bestandteil der Neuausrichtung des Konzernbereichs Industrial Services. Hier will man sich bei Voith auf technische Dienstleistungen für Schlüsselindustrien konzentrieren. Die DIW ihrerseits bietet branchenunabhängig infrastrukturelle Dienste ab. Gleichwohl gilt die DIW, welche seit über 50 Jahren in Deutschland und Österreich tätig ist, als profitables Unternehmen. „Das Marktinteresse am Kauf von DIW war hoch“, heißt es bei Voith.

In Heidenheim ist man überzeugt mit der Strabag SE einen attraktiven Investor gefunden zu haben, unter dem die DIW und ihre Mitarbeiter auch in Zukunft erfolgreich agieren können.

Der Verkauf der DIW erfolgte im Rahmen des konzernweiten Programms 150+, das die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Voith über den 150. Geburtstags des Unternehmens im Jahr 2017 hinaus sichern soll.

Die börsennotierte Strabag SE ist der größte österreichische Baukonzern und einer der größten Europas. Der Kaufpreis für die DIW bewegt sich nach Angaben der Strabag im zweistelligen Millionenbereich, wobei man in österreichischen Kreisen von 70 bis 80 Millionen Euro spricht. Mit den 175 Euro Umsatzvolumen der DIW will die Strabag in ihrem einschlägigen Geschäftsbereich Property und Facility Services auf einen Umsatz von einer Milliarde Euro wachsen. Derzeit macht die DIW ein Viertel ihres Geschäftes an ihren neun Standorten in Österreich. gt

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