Heidenheim / hz  Uhr
Leserbrief einer Mieterin zu ihren Erfahrung mit der Vonovia

Momentan wird laut nach bezahlbarem Wohnraum gerufen. Diejenigen, die das proklamieren, sind in der Hauptsache Politiker. Es ist zu vermuten, dass die meisten von ihnen im Eigenheim wohnen und kaum einer in einem Mietverhältnis - und wenn, so sicher nicht in Miete bei der Vonovia.

Mir wurde erzählt, dass es in Heidenheim lange Jahre ein gesundes Unternehmen mit dem Namen „gemeinnützige Wohnbau Gesellschaft“ gegeben hat. Gemeinnützig klingt gut, sicher gab es da noch bezahlbaren Wohnraum und Personal, das sich um Mängel und anstehende Reparaturen kümmerte. Man konnte dort auch vorsprechen, wenn es Probleme gab.

Aber das alles ist bedauerlicherweise Geschichte, das alles gibt es nicht mehr. Nun gibt es die Vonovia, sie ist profitorientiert und börsennotiert. Da hat Gemeinnützigkeit keinen Platz, der Mieter soll froh sein, dass er überhaupt eine Wohnung hat. Weshalb soll man diesem Mieter, in diesem Falle mir, die Heizung endlich einmal in Ordnung bringen? Oder die mehrfach monierte Badezimmertür? Nun ist auch noch die Wohnungstür defekt. Ich habe den Eindruck, dass das dieser Firma völlig gleichgültig ist.

Ich bin nicht die einzige, die mit diesen Problemen konfrontiert ist, einigen anderen Hausbewohnern geht es genauso. Die Ignoranz grenzt schon an Unverschämtheit. Kürzlich wurde vor meiner Terrasse die Wiese gemäht. Obwohl meine Terrasse total mit Schnittgut bedeckt war und eine Lampe kaputt gemacht wurde, blieb meine Beschwerde unbeachtet.
Katharina Schimmele, Heidenheim