Heidenheim Vier Hunde aus brennender Wohnung gerettet

Heidenheim / HZ 02.12.2018
Weil die Nachbarn eines angrenzenden Hauses auf den Rauchmeldealarm aufmerksam geworden waren, konnte bei einem Wohnungsbrand in der Heidenheimer Weststadt Schlimmeres verhindert werden. Personen befanden sich nicht im Gebäude, vier Hunde konnten gerettet werden.

Rauchmelder hatten am späten Samstagabend in der Heidenheimer Weststadt Schlimmeres verhindert. Wie die Polizei mitteilt, vergaßen die Bewohner einer Wohnung, das Flurlicht auszuschalten, als sie am Samstagabend die Wohnung verließen. Dadurch erhitzte sich ein Deckenstrahler so stark, dass er auf einem fast deckenhohen Schuhschrank gelagerte Küchenrollen entzündete. Das Feuer griff auf den Schuhschrank über, was zu einer starken Rauchentwicklung führte.

Ein benachbarter Hausbewohner bemerkte gegen 22.45 Uhr, dass Rauchschwaden aus der Wohnung drangen und verständigte die Feuerwehr.

Diese traf wenige Minuten nach dem Notruf ein. Da zu dem Zeitpunkt noch unklar war, ob sich Menschen in der Wohnung befanden, durchsuchten Atemschutztrupps das Gebäude. Schnell war klar, dass die Bewohner nicht zu Hause waren. Dafür fanden die Feuerwehrleute vier Hunde, die dem noch nicht bis zum Boden vorgedrungenen Brandrauch entkommen konnten.

Unterdessen hatte ein Angriffstrupp den Brand, der an einem Schrank im Flur des Hauses entstanden war, abgelöscht. Weil sich in der Wohnung eine Menge giftiger Rauchgase entwickelt hatten, belüfteten die Einsatzkräfte anschließend die Wohnung. Die Wohnung blieb bewohnbar, es entstand ein Schaden von ca. 10000 Euro.

Neben der Feuerwehr aus Heidenheim waren zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizei und ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort.

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