Heidenheim Verkehrserziehung: Ein zweiter Übungsplatz ist sicher

Die Radfahrausbildung für Grundschüler soll künftig an zwei Standorten im Kreis möglich sein.
Die Radfahrausbildung für Grundschüler soll künftig an zwei Standorten im Kreis möglich sein. © Foto: Markus Brandhuber
Heidenheim / Andreas Uitz 14.11.2017
Die Radfahrausbildung für Grundschüler soll künftig an zwei Standorten im Kreis möglich sein.

„Wir sind einen sehr großen Schritt weiter gekommen“, bilanziert der Vorsitzende der Bürgermeisterrunde im Landkreis, Norbert Bereska die jüngsten Gespräche mit dem Polizeipräsidium Ulm, in denen es einmal mehr um den Erhalt der Übungsplätze für die Verkehrsausbildung von Grundschülern geht.

Von Seiten der Polizei war gefordert worden, die Verkehrsausbildung an einem Standort in Heidenheim zu zentralisierten. Die Bürgermeister hingegen hatten zunächst darauf bestanden, dass sie weiterhin vor Ort bei den Schulen stattfindet und die Jugendverkehrsschule in die Gemeinden kommt. Der jetzt gefundene Kompromiss sieht vor, dass es neben dem zentralen Übungsplatz in Heidenheim beim Festplatz Nördlinger Straße noch einen zweiten im Brenztal geben wird. Im Gespräch sind dabei Giengen, Hermaringen und Sontheim. In welcher dieser Kommunen auch in Zukunft Verkehrserziehung stattfinden wird, werden die Bürgermeister entscheiden.

„Wichtig ist uns, dass es neben Heidenheim noch einen zweiten Platz gibt“, sagt Bereska. Jetzt gelte es, zu ermitteln, wie hoch die Kosten sind, um den zweiten Platz auf den aktuellen Stand der Anforderungen zu bringen. Denn von den insgesamt 17 Übungsplätzen im Kreisgebiet ist kein einziger zeitgemäß.

Sollte eine Kommune tatsächlich einen weiteren Übungsplatz anstreben, so hat sich das Polizeipräsidium bereiterklärt, bei der Beratung zur Ertüchtigung zur Verfügung zu stehen. Eine Zusage, dass es auf einem zusätzlichen Platz tatsächlich auch Verkehrsausbildung durch die Kreisverkehrswacht stattfindet, gibt es jedoch nicht. Wann entschieden wird, wo im Brenztal der zweite Übungsplatz im Kreis entstehen soll, ist Bereska zufolge noch offen.