Kampsport Kampfsport: Usbekischer Konsul unterstützt HSB-Kurash

Heidenheim / HZ 13.09.2017
Nuriddin Y. Mamajonov, Konsul des Generalkonsulates der Republik Usbekistan, hat in Facebook vom Ringsport-Angebot des HSB erfahren.

Was das Internet nicht alles bewirken kann: Nuriddin Y. Mamajonov, Konsul des Generalkonsulates der Republik Usbekistan (Bild Mitte), hat in Facebook gelesen, dass die Sambo-Abteilung des HSB den Ringsport Kurash im Angebot hat.

Abteilungsleiter Eduard Marker will mit der Kampfsportart, die in vielen asiatischen Ländern Tradition hat, Flüchtlinge ins Vereinsleben integrieren. Mamajonov besuchte jetzt eine Trainingseinheit und begleitete die Giengener Jugend vom AWO-Projekt „Schlau und couragiert, Gewalt verliert“ zu einem Kurash-Auftritt.

Ab 2018 auch Wettkämpfe

Der Konsul hat daraufhin seine Unterstützung zugesagt: Er will seiner Regierung und den usbekischen Nachrichtenagenturen Filmmaterial vom HSB-Kurash zeigen. Angedacht ist auch, dass die Folkloregruppe des AWO-Projekts einen usbekischen Tanz lernt und die Kleidung dafür aus Usbekistan bekommt.

Die Sportler sollen Kampfanzüge erhalten und ab 2018 sollen im Kreis Kurash-Wettkämpfe stattfinden. Der Konsul möchte dafür professionelle Schiedsrichter und Trainer aus Usbekistan organisieren. Außerdem soll ein kultureller Jugendaustausch stattfinden.