Bienen Urban Beekeeping: Ein Trend erreicht Heidenheim

Säen Bienenfutterpflanzen: Mitglieder der Schülerfirma „Honigdiebe“ von der Christophorus-Schule vor dem Congress Centrum.
Säen Bienenfutterpflanzen: Mitglieder der Schülerfirma „Honigdiebe“ von der Christophorus-Schule vor dem Congress Centrum.
02.08.2016
Wenn es demnächst auf dem Schlossberg fliegt und summt, sind das die Bienen der Schülerfirma „Honigdiebe“.

„Urban beekeeping“, also städtische Bienenhaltung, ist ein Trend, den man bis jetzt in Metropolen finden konnte. Bienen werden Teil des Stadtlebens, auf den Hochhäusern von New York oder auf dem Dach des Berliner Domes. Organisationen wie der Naturschutzbund (Nabu) sehen darin schon die Zukunft der Imkerei, denn im Gegensatz zu agrarindustriellen Strukturen auf dem Land bieten Städte den Tieren oft ein ganzjähriges Futterangebot. Dieser Trend hat nun auch Heidenheim erreicht: Die Schülerfirma „Honigdiebe“ der Christophorus-Schule wollte anlässlich des 110-jährigen Bestehens der Schule ihre Bienenvölker stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken und die Bürger darauf hinweisen, dass sie regionalen Honig kaufen können.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung wurde ein geeigneter Platz beim Congress Centrum ausgewählt. Als zusätzliche Nahrungsquelle wollen die Schüler für ihre Bienen eine Blumenwiese anlegen. Zur Vorbereitung haben sie nun Phacelia gesät, eine Pflanze, die den Bienen mit ihren lila Blüten ab dem kommenden Herbst Nahrung bieten wird. Dann sollen auch noch vor dem Winter die ersten Völker aufgestellt werden. Mit einer Infotafel wollen die Schüler über die Bienen und ihre Leistungen für die Natur informieren.