Gewitter Unwetter: Kreis Heidenheim kam glimpflich davon

Kreis Heidenheim / Catrin Weykopf 25.06.2016
Ein heftiges Gewitter ist am Samstagabend über den Kreis Heidenheim hinweggezogen. Die Feuerwehren waren an zahlreichen Orten im Einsatz. Insgesamt aber ist der Kreis verhältnismäßig glimpflich davon gekommen.
Ein abgebrochener Ast auf dem Mittelrain, umgestürzte Bauzäune in Nattheim und mehrere hochgespülte Gulli-Deckel: Die Bilanz der Schäden nach dem heftigen Unwetter vom Samstagabend fällt - gemessen an den Schäden vorheriger Unwetter der letzten Zeit - verhältnismäßig gut aus. 

In der Heidenheimer Hauptstraße war die Feuerwehr am Samstagabend noch nach 23 Uhr im Einsatz, dort ist ein großer Keller etwa 20 Zentimeter hoch mit Wasser vollgelaufen. Alle anderen Einsätze konnten im Laufe des Abends abgeschlossen werden. Die Feuerwehr Heidenheim war insgesamt zu 14 Orten gerufen worden.


Und auch in den Landkreisgemeinden hielten und halten sich die Schäden weitgehend in Grenzen. In Nattheim, Gerstetten und Dischingen hatten die Einsatzkräfte zwar an mehreren Stellen zu tun. Bei den Einsätzen handelte es sich jedoch um keine Großeinsätze, sondern überwiegend um vollgelaufene Keller und Unterführungen, abgebrochenen Äste, sowie um weggewehte Zäune oder gelbe Säcke.

Auch Steinheim, wo das Unwetter vom 29. Mai Millionenschäden angerichtet hatte, war diesmal von flächendeckenden Schäden verschont geblieben.

Zudem: Verletzt wurde nach Auskunft der Einsatzkräfte im gesamten Landkreis niemand.

Zahlreiche Straßen waren allerdings zeitweise überflutet oder wegen herabgestürzter Äste schlecht passierbar. Neben der B466 zwischen Nattheim und Heidenheim etwa hatte sich der Fahrradweg zu einem regelrechten Flussbett entwickelt.

Themen in diesem Artikel
Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel