Heidenheim Unterstützung der Start-up-Region Ostwürttemberg

Die Beiräte und Gesellschafter des Pegasus-Fonds Ostwürttemberg sind zufrieden mit der Bilanz des erfolgreichen Geschäftsjahres 2017 und den aktuellen Entwicklungen in der Start-up Region.
Die Beiräte und Gesellschafter des Pegasus-Fonds Ostwürttemberg sind zufrieden mit der Bilanz des erfolgreichen Geschäftsjahres 2017 und den aktuellen Entwicklungen in der Start-up Region. © Foto: IHK
Heidenheim / pm 05.07.2018
Der Ostwürttemberg Beteiligungsfonds blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück und sucht weitere Investments. Die Zahl der Neugründungen ist höher als der Landestrend.

Der Ostwürttemberg Beteiligungsfonds blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Dies teilt die IHK Ostwürttemberg mit. Die Zahl der Anfragen nach Beteiligungen stieg demnach weiter und der Fonds konnte das Geschäftsjahr 2017 mit einem positiven Jahresergebnis abschließen. Der Fonds unterstützt auch in diesem Jahr die Aktivitäten der Startup-Region Ostwürttemberg. Im aktuellen Geschäftsjahr wurden bereits neue Beteiligungen vergeben.

In der Beiratssitzung und Gesellschafterversammlung des Fonds am 28. Juni 2018 konnten der Vorsitzende des Beirats, Roland Wendel und der Geschäftsführer des Fonds, Markus Schmid über ein gestiegenes Interesse an den Beteiligungen berichten.

Steigende Zahl an Anfragen

„Die Zahl der Anfragen ist weiter deutlich gestiegen. Der Pegasus-Fonds investiert in innovative und technologieorientierte Gründungen. Das Jahresergebnis von nahezu 100 000 Euro ist sehr erfreulich“, betonte Roland Wendel. Im aktuellen Geschäftsjahr 2018 hat der Fonds bereits eine weitere stille Beteiligung vergeben und prüft derzeit im Anlageausschuss einen weiteren Antrag.

Beiräte und Gesellschafter wurden im Rahmen des Treffens über die Aktivitäten der Startup-Region Ostwürttemberg informiert. Die Aktivitäten werden finanziell vom Pegasus-Fonds unterstützt. Mit den aktuellen Entwicklungen ist man sehr zufrieden. Aktuell sind rund 60 Startups in der Region aktiv, darunter spannende Geschäftsmodelle aus den Bereichen 3D-Druck, IT oder auch dem Food-Sektor. Im Fokus der Startup-Region steht in diesem Jahr die Organisation der ersten Make Ostwürttemberg, die am 22. und 23. September 2018 in Heidenheim ihren Auftakt haben wird. Markus Schmid: „Damit haben wir die Chance eine Leuchtturm-Veranstaltung rund um die Themen Nachwuchs und Talente, Innovationen und Zukunftstechnologien sowie Maker und Startups zu etablieren, und damit überregional Aufmerksamkeit zu erzielen.“ Durch die Unterstützung der Aktivitäten verspricht sich der Pegasus-Fonds eine neue Gründungsdynamik in der Region. Mit beinahe 2500 Neugründungen konnte die Region Ostwürttemberg entgegen dem Landestrend die Zahl der Gründungen im letzten Jahr leicht steigern. Die Anteile der Hightech-Gründungen am Gesamtgründungsgeschehen liegen über dem bundesweiten Durchschnitt. Vor diesem Hintergrund hat der Beirat des Fonds mehrheitlich beschlossen, die Aktivitäten der Startup-Region Ostwürttemberg auch künftig finanziell zu unterstützen.

Geschäftsideen ausgezeichnet

Darüber hinaus engagiert sich Pegasus auch dieses Jahr bei der „StAArtup Challenge“ an der Hochschule Aalen. Hier werden am 18. Dezember wieder spannende Geschäftsideen von Studierenden und Beschäftigten der Hochschule Aalen ausgezeichnet. Gemeinsam mit den Pegasus-Vereinen ist der Fonds-Partner im neuen Gründungsnetzwerk Schwäbisch Gmünd. Hier stärken die Stadt Schwäbisch Gmünd und die Hochschule für Gestaltung, rund um das sogenannte Coworking Space in:it, die Gründerdynamik am Standort Schwäbisch Gmünd.

Wendel: „Der Fonds sucht auch aktuell nach interessanten Investitionsmöglichkeiten und stellt darüber hinaus seine Kontakte und sein Know-How zur Verfügung.“

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