Herbrechtingen / swp  Uhr
Zwischen Giengen und Herbrechtingen ist bei einem Unfall am Montag ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Er musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden. Zwei Menschen wurden schwer, zwei weitere leicht verletzt. Die B 19 war voll gesperrt. Die Unfallursache war möglicherweise ein medizinischer Notfall.

Fünf Verletzte sind die Bilanz eines schweren Unfalls im Kreis Heidenheim: Das Unglück ereignete sich am Montag zwischen Herbrechtingen und dem Autobahnzubringer Giengen/Herbrechtingen auf Höhe der alten Kläranlage am Nolberg. Nach Angaben der Feuerwehr waren drei Fahrzeuge miteinander kollidiert. Ein 25-Jähriger war gegen 16.45 Uhr mit seinem Opel auf der Bundesstraße 19 in den Gegenverkehr geraten, wie die Polizei mitteilte. Ein Fahrer konnte ihm mit seinem Auto zunächst noch ausweichen, der 25-Jährige krachte daraufhin frontal in den nachfolgenden Seat eines 43-Jährigen. Der 25-Jährige wurde dabei schwer verletzt, der 43-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

An dem Unfall waren mehrere Fahrzeuge beteiligt, die B 19 wurde für zweieinhalb Stunden gesperrt.
© Foto: KFV-Heidenheim

Das Auto des 25-Jährigen wurde durch die Wucht des Aufpralls zurückgeschleudert und kollidierte mit einem BMW. Der 18-jährige BMW-Fahrer und zwei Insassen im Alter von zwölf und 18 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Umherfliegende Trümmerteile trafen auch noch einen vorbeifahrenden Skoda. Die Insassen blieben unverletzt.

Der 43-Jährige war im Auto eingeklemmt, die herbeigeeilten Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten ihn aus dem Unglücksfahrzeug herausschneiden. Der Rettungshubschrauber wurde angefordert und brachte ihn in die Klinik.

Unfallursache war möglicherweise ein medizinischer Notfall

Warum der 25-Jährige mit seinem Opel auf die Gegenfahrspur kam, ist noch nicht geklärt. Die Polizei teilt mit, dass bei dem jungen Mann möglicherweise ein medizinischer Notfall vorgelegen hatte, durch den er die Kontrolle über sein Auto verlor.

Die Sperrung der B 19 dauerte wegen der Aufräum- und Bergearbeiten etwa zweieinhalb Stunden. Weil größere Mengen an Benzin und Öl ausgelaufen waren, übernahm eine Firma die Säuberung der Straße.

Die Polizei hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen. Sie schätzt den Sachschaden an den Fahrzeugen auf rund 15 000 Euro.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Herbrechtingen, der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen sowie die Polizei.