Heidenheim Tipps für weniger Müll an Weihnachten

Es muss nicht immer Geschenkpapier sein.
Es muss nicht immer Geschenkpapier sein. © Foto: privat
Heidenheim / HZ 13.12.2018
Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb erklärt, wie sich die Müllmengen an den Feiertagen reduzieren lassen.

Viele Menschen wollen Weihnachten zum großen Fest für Geschenke machen. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb gibt Tipps, wie sich die Müllmengen an den Feiertagen reduzieren lassen: So kann man den Weihnachtsbaum beispielsweise ausschließlich mit Nüssen, Holz und Obst dekorieren. Auch Figuren aus Wachs, Stroh oder Papier sind hübsch anzuschauen.

Wer statt Schnee- und Glitzerspray nur Watte nimmt, schont die Umwelt. Auch alubeschichtetes Schmuckpapier ist überflüssig. Geschenkpapier ist oftmals auch ein zweites Mal verwendbar. Zerreißt es oder wird es zerknittert, ist es noch immer als Unterlage oder Füllmaterial brauchbar.

Unbenutzte Servietten sind als Aufwischtücher geeignet. Auf Christbäume aus Kunststoff kann verzichtet werden, da diese als Plastikmüll entsorgt werden müssen. Besser ist es also, einheimische Fichten, Tannen oder Kiefern aus durchforsteten Kulturen zu kaufen. Als umweltfreundliche Materialien, mit denen Geschenke geschmückt werden, eignen sich Tannenzapfen und Zweige aus dem Wald.

Auch Packpapier, Stoffreste, bunter Bast oder Dekorationen aus Federn sind zum Verpacken geeignet. Auf Spezialpapier wie Silber- und Goldfolie oder beschichtetem Papier kann getrost verzichtet werden. Originell sind Verpackungen, die zugleich ein Geschenk sind, etwa ein Schal, Socken oder Geschirrhandtücher. Kleine Geräte wie MP3-Player und Smartphones können in einen Schal oder eine Wollmütze eingewickelt werden.

Ausgediente Schachteln können mit Tannengrün, Orangenschalen, Nüssen, Vanillestangen oder Wollresten verziert werden. Wer auf Klebefolie verzichtet und stattdessen ein Naturband oder geflochtene Kordeln nimmt, zeigt, dass Weihnachten abfallarm machbar ist. Alternativen sind zudem Verpackungen aus nachhaltigen Stoffen. Solche sind in Japan seit Jahrhunderten unter dem Namen „Furoshiki“ bekannt.

Darüber hinaus ist es gut, beim Kauf der Geschenke auf langlebige, qualitativ hochwertige und reparaturfreundliche Produkte zu achten.

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