Heidenheim Heidenheims SPD fordert: Tempo runter und mehr kontrollieren

Heidenheim / HZ 07.07.2018
In verschiedenen Workshops hat sich die Heidenheimer SPD mit Verkehrsthemen auseinandergesetzt. Hier sieht sie die größten Probleme:

Auch aktuell wird viel diskutiert, sagt SPD-Fraktionschef Rudi Neidlein. Im Kurzinterview spricht er über . . .

. . . Falschparker/Falschradler:

Neidlein: Fußverkehr wird dort am stärksten eingeschränkt, wo Falschparker Gehwege blockieren oder Radler kreuz und quer auf Gehwegen unterwegs sind. Da kommen gefährliche Situationen zustande, besonders für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen. Aus unserer Sicht sind verstärkte Kontrollen die einzige Möglichkeit, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Es ganz abzuschalten, wird nicht gelingen. Der, der nie erwischt wurde, lässt es nicht bleiben.

. . . Tempolimits:

An zwei, drei Stellen in der Stadt sollte man über verkehrsberuhigte Zonen nachdenken, und zwar überall dort, wo viele Fußgänger unterwegs sind. Im Moment gibt es eine Debatte bei uns in der SPD um die Bornefeldstraße hinterm Rathaus. Müssten Autos im Schritttempo fahren, wären Fußgänger und Autofahrer gleichberechtigt.

. . . die Hauptstraße:

Der Belag auf der Hauptstraße macht nicht nur Frauen mit feineren Schuhen Probleme. Mittelfristig wird es eine neue Konzeption für die Hauptstraße geben, der Belag wird da sicher auch ein Thema sein.

. . . Querungshilfen:

In der Innenstadt gibt es viele Querungshilfen auf viel befahrenen Straßen, in den Vororten gibt es sicher Verbesserungsbedarf. Wichtig ist, dass die sinnvoll gesetzt werden, nämlich dort, wo die Leute ohnehin jetzt schon über die Straße gehen. Menschen machen nicht gerne Umwege, das gilt auch für Fußgänger.

Zur Person: SPD-Fraktionsvorsitzender, ehemaliger Gewerkschaftssekretär und IG-Metall-Bevollmächtigter, FCH-Fan – und Fußgänger: Heidenheim und seine Bürger liegen Rudi Neidlein seit eh und je am Herzen. Deshalb engagiert sich der 71-Jährige auch in Sachen Verkehrsentwicklung und ÖPNV und meldet Missstände direkt ins Rathaus.

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