München / Nadine Rau Das sagen Niklas Süle und Leon Goretzka nach dem DFB-Pokal-Viertelfinale.

Der eine schoss das erste Tor, der andere musste kurz drauf vom Platz: Niklas Süle und Leon Goretzka waren nach der Partie zwar froh, eine Runde weiter zu sein, zufrieden waren sie aber nicht. „Wir sind ein bisschen leichtfertig an die Sache herangegangen“, so Süle. Alles sei in dem Spiel irgendwie komisch gewesen. Er wäre „heute gerne kaputt gewesen“, doch die rote Karte war in seinen Augen gerechtfertigt. Erst nach dem Spiel habe er auch andere Meinungen dazugehört. „Ich habe die Szene bisher nicht noch einmal gesehen.“

Zu sehen gab es für Süle, nachdem er geduscht hatte, noch so Einiges: „So viele Ereignisse wie es heute gab, so viel könnt ihr gar nicht schreiben“, scherzte er mit den Journalisten. Respekt zollte er dem Gegner. Heidenheim habe eine super Mannschaft, man würde sehen, wie geschlossen sie spielen.

Torschütze Leon Goretzka bedauerte nach der Partie, dass seine Mannschaft nach der roten Karte „auseinandergefallen ist“. „Das darf und nicht passieren.“ Die erste halbe Stunde nach der Pause seien „richtig top“ gewesen, aber ein 4:2 nicht sicher nach Hause zu bringen, sei der größte Kritikpunkt von allen. „Das ist komplett verkehrt gelaufen“, fand er deutliche Worte.

Nach seinem 1:0 habe er eigentlich gedacht, dass es ein „relativ entspannter später Nachmittag“ wird. „Aber da haben wir uns selbst einen Strich durch die Rechnung gemacht.“

Der FCH-Kapitän ist nach dem DFB-Pokal-Viertelfinale enttäuscht und stolz zugleich.

Am Freitagabend war der 1. FC Heidenheim bei Erzgebirge Aue zu Gast. Ein Erzgebirgler sah rot und die Heidenheimer bringen drei Punkte mit nach Hause. Hier der Liveticker zur Nachlese: