Heidenheim Stadtrat Püschel kritisiert die Kündigung von Mietern

Heidenheim / hz 27.06.2018
DKP-Stadtrat meldet sich zu den Kündigungen zu Wort, die das Heidenheimer Klinikum gegenüber 20 Mieter im Wohnbereich des Klinikums ausgesprochen hat.

„Anstatt den Personalbestand aufzubessern sollen dringend benötigte Stellen abgebaut werden“, meint Püschel. Durch Fehlkalkulationen seien die Baukosten für den zweiten Abschnitt der Sanierung auf jetzt 73,4 Millionen Euro getrieben worden.

Nun solle den Mieter wegen „Eigenbedarfs“ gekündigt werden. „Dabei kommt es immer auf den Mietvertrag an“, sagt Püschel. Wenn der Mieter mehr als zehn Jahre zur Miete gewohnt hat, gelte im Normalfall eine Kündigungsfrist von neun Monaten. „Den Betroffenen ist daher anzuraten, sich mit einem Rechtsanwaltsbüro oder dem Mieterverein in Verbindung zu setzen“, rät der DKP-Stadtrat. Denn auf die Schnelle in Heidenheim eine entsprechende Wohnung zu finden, sei schwierig. „Das Klinikum ist eine soziale Einrichtung und sollte sich auch so verhalten“, sagt Püschel. Mietwohnungen fürs Personal bereitzuhalten war und ist seiner Meinung nach bis heute eine wichtige Aufgabe.

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