Heidenheim Stadt schafft Platz im Eichert für die Lebensretter

Gerodet haben die Stadtförster am Wochenende ein Waldstück neben dem DRK-Rettungszentrum auf dem Schlossberg.
Gerodet haben die Stadtförster am Wochenende ein Waldstück neben dem DRK-Rettungszentrum auf dem Schlossberg. © Foto: Christian Thumm
Heidenheim / kf 27.02.2018
Gerodet haben die Stadtförster am Wochenende ein Waldstück neben dem DRK-Rettungszentrum auf dem Schlossberg.

Gestern wurden die Baumstämme abtransportiert. Das DRK erwirbt das mehr als 2000 Quadratmeter große Gelände, das größtenteils der Stadt gehört, teils dem Klinikum, und baut auf der frei gewordenen Fläche ab Sommer an.

„Das Gebäude hat sich in den 30 Jahren nicht verändert, die Mannschaft dafür verdreifacht“, sagt DRK-Geschäftsführer Mathias Brodbeck, um den Bedarf zu beschreiben. Im Neubau sollen die Fahrzeuge für die Notfallrettung untergebracht werden, zudem der Sanitärbereich sowie Aufenthalts- und Schulungsräume.

Vorige Woche hat der Gemeinderat dem Bebauungsplan zugestimmt. Für die Fällung war es höchste Zeit, um nicht in die Vegetations-und Brutzeit hinein zu geraten. Zum Ausgleich für den gefällten Wald wird die Stadt andernorts Flächen mit Bäumen bepflanzen: Wiesen im Weidmichele in der Nähe des Skilifts bei Aufhausen sowie beim Jägerhäusle.

Zum Ausgleich soll auch der Hechtgraben, eine Quelle bei Aufhausen, ökologisch aufgewertet werden. Nicht zuletzt werden auch am DRK direkt einzelne Bäume gepflanzt, um den Übergang zum Wald herzustellen.

Ein Biologe hatte das Gelände vor der Rodung untersucht und auf das Vorkommen von Fledermäusen hingewiesen, die im Wald Unterschlupf hatten. Für sie wird die Stadt künstliche Höhlen und Spalten anlegen, ebenso für Meisen.

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