Straßen Splitt soll die Schäden beseitigen

Auch in der Eisenbergstraße soll die Oberfläche mittels Spritzbelag erneuert werden.
Auch in der Eisenbergstraße soll die Oberfläche mittels Spritzbelag erneuert werden. © Foto: Sabrina Balzer
Heidenheim / Andreas Uitz 24.04.2017
In 14 Straßen im Stadtgebiet Heidenheim sollen die Oberflächen erneuert werden.

Alljährlich nimmt die Stadtverwaltung neben den großen Straßensanierungs- und Umbauarbeiten auch kleinere Reparaturen an den Fahrbahnbelägen im Stadtgebiet vor. Insgesamt 14 Straßen in Heidenheim aber auch in den Vor- und Teilorten stehen in diesem Frühjahr auf dem Programm, deren Oberfläche in besonders schlechtem Zustand ist.

Autos walten den Belag fest

Die Arbeiten gehen relativ zügig vonstatten, denn hier wird nicht der gesamte Belag abgefräst und nachher neu aufgetragen. Vielmehr wird ein sogenannter Spritzbelag aus Splitt aufgetragen. Zuvor jedoch muss eine saubere Ebene geschaffen werden, dann werden die Lücken mit einer Art Kleber und Splitt gefüllt. Zwar wird der Belag festgewalzt, doch letzten Ende sind es die Autos, die den Belag endgültig verfestigen und komprimieren. Nach Auskunft der städtischen Pressesprecherin Birgit Baumann ist die Oberflächensanierung jedoch kein Provisorium, „das hält etliche Jahre.“

Die Stadt beginnt nun mit den Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung der Fahrbahnflächen. In Mergelstetten finden die Arbeiten im südlichen Teil der Hebbelstraße statt, in Heidenheim sind die Uhlandstraße, der Niederhofenweg, die Eisenbergstraße, die Straussstraße, die Pfitznerstraße, der Wieselweg, die Schubertstraße und Im Flügel betroffen. Außerdem werden der Ginsterweg in Schnaitheim, die Flachsstraße und der Hanfweg in Aufhausen sowie die Ebnater Straße und die Kapellbergstraße in Großkuchen saniert.

20 000 Quadratmeter Straße

Insgesamt wird der Straßenbelag auf rund 20 000 Quadratmetern erneuert. Die Kosten für die Arbeiten liegen Baumann zufolge bei etwa 150 000 Euro. Wann die Sanierungen tatsächlich beginnen, hängt sehr stark vom Wetter ab, denn es muss unbedingt trocken sein, um den Spritzbelag aufzutragen. Stimmen die Bedingungen, sind die Arbeiten binnen einer Woche abgeschlossen. Die direkten Anwohner in den betroffenen Straßen sollen mittels Wurfzetteln informiert werden.