Heidenheim SPD will mehr Landeshilfen fürs Klinikum Heidenheim

Genug zu tun: Die SPD-Politiker besuchten im Klinikum auch die neugestaltete Zentrale Notaufnahme. Hier fanden die Fraktionsmitglieder nur lobende Worte zum engagierten Einsatz des ärtzlichen Teams unter Norbert Pfeufer (rechts) und des Pflegepersonals.
Genug zu tun: Die SPD-Politiker besuchten im Klinikum auch die neugestaltete Zentrale Notaufnahme. Hier fanden die Fraktionsmitglieder nur lobende Worte zum engagierten Einsatz des ärtzlichen Teams unter Norbert Pfeufer (rechts) und des Pflegepersonals. © Foto: privat
Heidenheim / hz 13.04.2018
Die Kreistagsfraktion macht sich vor Ort ein Bild und hofft nach dem „Tal der Tränen“ auf eine gute Zukunft.

Offener Austausch abseits der offiziellen Termine – dazu haben sich Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion und der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch mit der Ge-schäftsleitung des Heidenheimer Klinikums getroffen. Im Gespräch mit Geschäftsführer Udo Lavendel, dem ärztlichen Direktor Dr. Jan-Peter Schenkengel und Pflegedirektor Klaus Rettenberger sahen die Beteiligten dabei durchaus gute Perspektiven für das Klinikum. Es gelte nun, das „Tal der Tränen“ zu durchschreiten und Schritte zur Konsolidierung des Wirtschaftsbetriebes anzugehen.

Der Kreistag habe mit seinem Finanzierungsbeschluss und der Übernahme von über 20 Millionen Euro seine Hausaufgaben gemacht, die SPD stehe zum Konzept eines kommunal geführten Krankenhauses. Kritisch bewertet die SPD die immer noch unzureichende Landesförderung, was erheblich zum Defizit beitrage. Auch der Kostendruck der Krankenkassen und die Zielvorgaben der Bundespolitik erschwerten den Betrieb. Für die SPD darf es aber keine Flucht in den ungehemmten Personalabbau geben. Man erkenne aber auch im positiven Sinne an, dass die Geschäftsleitung in den letzten 16 Monaten hier deutliche Akzente gesetzt habe, um diese Ziele zu erreichen.

Nun gehe es aber auch in den nächsten Monaten darum, dass man im politischen Raum, also im Kreistag auch über die Vision „Klinikum 2025“ diskutiere und notwendige Weichenstellungen treffe.

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