Umfrage Sozial schwacher Kreis: Was würden Sie als erstes ändern?

Alleinerziehend, geschieden, krank oder verwitwet: Wer alleine eine Familie durchbringen muss, ist besonders gefährdet, in die Armut oder in die Schuldenfalle zu rutschen.
Alleinerziehend, geschieden, krank oder verwitwet: Wer alleine eine Familie durchbringen muss, ist besonders gefährdet, in die Armut oder in die Schuldenfalle zu rutschen. © Foto: adobestock/JackF
Heidenheim / HZ 06.07.2018
Im Kreis Heidenheim gibt es mehr Arbeitslose und mehr Sozialhilfeempfänger als in anderen Teilen von Baden-Württemberg. Was würden Sie tun, um das zu ändern, wenn Sie könnten?

Der Kreis Heidenheim ist nach wie vor das Armenhaus des Landes: Höchste Arbeitslosigkeit in ganz Baden-Württemberg, überdurchschnittlich viele Langzeitarbeitslose, die höchste Quote an Sozialhilfeempfängern im Land. Und als ob das nicht schon genug wäre, wächst auch noch jedes zehnte Kind unter 15 Jahren in armen Verhältnissen auf. Auch hier ist der Kreis Heidenheim trauriger Spitzenreiter im Land.

Das Problem ist nicht neu – in Gegenteil, es ist seit über zehn Jahren bekannt – und hängt auch mit der industriegeprägten Struktur des Arbeitsmarktes im Kreis zusammen. Zwar wurde seitens der Politik im Landkreis versucht, gegenzusteuern, doch ohne großen Erfolg.

Was würden Sie tun, wenn Sie entscheiden könnten?

Wie sehen sie es: Wenn Sie direkt Einfluss nehmen könnten - an welchen Schrauben würden Sie als Erstes drehen?

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