Schule Schölzel neuer geschäftsführender Leiter der Gymnasien

Heidenheim / Andreas Uitz 29.09.2014
Die vier Heidenheimer Gymnasien haben einen neuen geschäftsführenden Schulleiter: Die vakante Stelle wurde vom Regierungspräsidium mit Werner Schölzel besetzt, Schulleiter des Werkgymnasiums.

Acht Jahre lang, von 2006 bis zum Ende des vergangenen Schuljahres war Jürgen Habmann, Schulleiter des Schillergymnasiums, auch geschäftsführender Schulleiter der allgemeinbildenden Heidenheimer Gymnasien. Er wird in diesem Amt von Werner Schölzel beerbt, der seit 2006 Schulleiter des Werkgymnasiums (WeG) ist.

Besetzt wurde die Stelle vom Regierungspräsidium, das den Posten zuvor ausgeschrieben hatte. „Ich freue mich, dass meine Bewerbung erfolgreich war“, sagt Schölzel im Hinblick auf seine zusätzliche Aufgabe. Die besteht im Wesentlichen darin, zwischen den Schulen, der Stadtverwaltung und dem Regierungspräsidium zu vermitteln. „Ich sehe den geschäftsführenden Schulleiter in einer Art Gelenkstelle, die die Interessen der vier Gymnasien bündelt und vertritt“, so Schölzel.

Teils hätten die Schulen ganz eigene Interessen, doch in vielen Belangen gelte es, diese zu kanalisieren und zu einem gemeinsamen Interesse der Gymnasien zusammenzufassen. Aus diesem Grunde sollen auch weiterhin regelmäßig Treffen der vier gymnasialen Schulleiter stattfinden. „Der Austausch untereinander ist sicherlich sehr wichtig“, so der geschäftsführende Schulleiter. Darüber hinaus gebe es immer wieder Gespräche mit der Stadtverwaltung und dem geschäftsführenden Schulleiter der weiteren Schulen, Hans-Markus Fehrenbacher.

Seine neue Aufgabe sieht Schölzel in erster Linie im organisatorischen Bereich. Da gelte es Informationsabende zu koordinieren ebenso wie die Anmeldezahlen von Schülern zu analysieren, Klassen einzuteilen und bei Bedarf die Ströme umzulenken. Als geschäftsführender Schulleiter ist Schölzel allerdings nur für die allgemeinbildenden Gymnasien Hellenstein-Gymnasium, Schiller- Werk- und May-Planck-Gymnasium zuständig. „Die beruflichen Gymnasien fallen erst mal nicht in meine Zuständigkeit“, sagt Schölzel. Doch bei Bedarf werde natürlich auch Kontakt zu deren Schulleitern hergestellt. Seine eigene Schule, das WeG dürfe sich durch seine Ernennung allerdings keine Vorteile erhoffen. „Das wäre ja furchtbar“, so Schölzel. „In meiner neuen Funktion bin ich allen vier Schulen gleichsam verpflichtet.“

Mit großen Veränderungen ist zunächst nicht zu rechnen. „Mein Vorgänger hat das alles sehr gut gemacht und ich werde das meiste so beibehalten“, erklärt Schölzel. Zunächst jedoch müsse er sich in seine neuen Aufgaben einarbeiten.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel