Heidenheim Schlossberg: Kletterwald wird vorübergehend geschlossen

Der Kletterwald auf dem Schlossberg war ein beliebtes Freizeitangebot, jetzt bleibt er vorerst geschlossen.
Der Kletterwald auf dem Schlossberg war ein beliebtes Freizeitangebot, jetzt bleibt er vorerst geschlossen. © Foto: Archiv
Heidenheim / Annika Hübner 17.05.2018
Heidenheim hat bis auf Weiteres eine Freizeitattraktion weniger.

Seit zehn Jahren bereichert der Kletterwald das Sport- und Freizeitangebot auf dem Schlossberg. Allerdings läuft jetzt auf der Homepage des Betreibers ein rotes Info-Band: Die Anlage ist leider bis auf Weiteres geschlossen. Erhard Muerth, der den Kletterwald vor zehn Jahren eröffnete, nennt auf Nachfrage den Grund: „Die Lage auf dem Schlossberg hat sich leider verschlechtert.“ Soll heißen: Nach und nach seien die Bedingungen für einen erfolgreichen Betrieb des Kletterwalds immer schlechter geworden.

Dies hänge unmittelbar mit dem FC Heidenheim zusammen. Bei dessen Veranstaltungen sei nicht nur Muerth und seinen Kollegen die Zufahrt zum eigenen Gelände erschwert, auch die Klettersportler blieben aufgrund der eingeschränkten Parkmöglichkeiten zunehmend aus. Konsequenz für Muerth: Aufgrund der negativen Entwicklung des Kletterwalds denke er an eine Geschäftsaufgabe, was die Suche nach einem Nachfolger mit sich bringen würde. Jedenfalls bleibe die Anlage bis auf Weiteres geschlossen.

Die Reaktionen auf Facebook

Im Jahr 2008 hatte sich der Weißensteiner Muerth zusammen mit der französischen Firma „Arbre & Aventure“ für das Kletterwald-Projekt auf dem Schlossberg beworben.

Denn gerade durch die funktionierende Infrastruktur am Stadion zwischen Parkplatz und Baseballplatz schien dieser Standort ein vielversprechendes Geschäftsmodell zu gewährleisten. Auch für die Stadt bedeutete das Kletterwald-Projekt eine wertvolle Bereicherung.

Sowohl der Gemeinderat als auch die Stadtverwaltung hatten sich deutlich für die Errichtung diese Freizeitangebots ausgesprochen. Damals hatte Steinheim bereits eine Zusage von Muerth und der französischen Firma „Arbre & Aventure“ erhalten. Schließlich fiel die Entscheidung doch noch zugunsten des Standorts Heidenheim.

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