Heidenheim Rollrasen-Video im Internet: Oh, Schreck! Die Klicks sind weg!

Edgar Deibert und Arthur Penk können es nicht fassen: Versehentlich wurde das 3-Millionen-Abrufe-Video gelöscht. Futsch, aus, vorbei!
Edgar Deibert und Arthur Penk können es nicht fassen: Versehentlich wurde das 3-Millionen-Abrufe-Video gelöscht. Futsch, aus, vorbei! © Foto: Mathias Ostertag
Heidenheim / Edgar Deibert 21.01.2019
Unser Video hatte drei Millionen Abrufe und war auf einmal verschwunden. Eine Rekonstruktion der Ereignisse der letzten 48 Stunden.

So eine Rekordjagd, die ist lustig. Davon können auch HZ-Redakteure berichten. Schließlich knackte ihr Video über die Verlegung eines Rollrasens im Heidenheimer Stadion aus dem Jahr 2014 in der vergangenen Woche die 3-Millionen-Marke bei „Youtube“.

Ein Internetstar war geboren, über den auch andere Medien berichteten. Das Interessante dabei: Die meisten Aufrufe erhielt das Video aus Indien (27 Prozent), dahinter folgen Irak (10), Indonesien (5,6), Ägypten (5,3).

Die Betonung liegt dabei auf „erhielt“. Denn oh, Schreck! Die ganzen schönen Klicks sind weg! Von einem Moment auf den nächsten. Der Absturz. Unweigerlich kommt einem die Sage von Ikarus in den Sinn. Dieser wurde übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, woraufhin sich die Federn lösten und er ins Meer stürzte . . .

Nun ja, ganz so schlimm war es im Fall des Rasenfilm-Malheurs zwar nicht. Dennoch hatten die beiden betreffenden HZ-Redakteure zwei schlaflose Nächte hinter sich. Der eine war nämlich fürs Filmen zuständig, der andere fürs Schneiden und hochladen des Clips. Und da „Youtube“ seinen Nutzern anbietet, stets Optimierungen vorzunehmen, ergriffen auch die beiden HZ-Redakteure am Wochenende diese Chance. Hier ein Klick, dort ein Klicki-die-klack. Et voilà!

Plötzlich war das Video verschwunden. Einfach gelöscht.
Plötzlich war das Video verschwunden. Einfach gelöscht. © Foto: Screenshot

Wer kennt das nicht? In den Wirren des Internets verirrt man sich allzuleicht. Ein falscher Klick bedeutete in diesem Fall: aus die Maus. Zwischendurch erhielten HZ-Leser den Hinweis: „Video nicht verfügbar - Dieses Video wurde vom Nutzer entfernt“.

Nun kann man sich vorstellen, was die beiden betreffenden Redakteure sich von ihren Kollegen anhören durften. Und dies auch zurecht. Und inzwischen können sie auch selbst über ihren Patzer lachen. Was sind denn schon Klicks? Zudem ist das Video wieder verfügbar, einer Kopie sei Dank. Bis Montagmittag, 21. Januar, wurden ganze 100 Aufrufe gezählt. Aber wen interessiert das schon.

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