Heidenheim / HZ Nach der Rodung auf dem Rinderberg gab es viel Protest. Wir wollen in unserer Umfrage wissen, ob der Schutz der Umwelt oder die Schaffung neuer Arbeitsplätze Vorrang haben sollte.

Auf dem Rinderberg wurden in den vergangenen Tagen zehn Hektar Wald gerodet, damit sich dort Gewerbe ansiedeln kann. Einen Interessenten gibt es bereits, der dort bis zu 1000 Arbeitsplätze schaffen will.

Die Abholzung stieß auf großen Protest und Unverständnis: Nicht nur Teile des Gemeinderats, sondern auch Naturschützer und viele unserer Leser sprachen sich gegen den Kahlschlag aus. Ein Gutachten bestätigt die Umweltverträglichkeit der Rodung, trotzdem stehen sich bei diesem Thema Naturliebhaber und Befürworter von Wirtschaftswachstum gegenüber.

Uns interessiert nun: Was ist Ihre Position in dieser Frage? Sollte der Schutz der Umwelt in jedem Fall Vorrang haben und die Natur nicht zugunsten von Industriegebieten weichen müssen? Ist es generell wichtiger, neue Arbeitsplätze zu schaffen und so in die Zukunft der Menschen vor Ort zu investieren? Oder muss individuell abgewogen werden, was vor Ort von höherer Priorität ist - und zum Beispiel Ausgleich für die Rodung an anderer Stelle möglich ist?

Ist es gerechtfertigt zehn Hektar für eine Gewerbeansiedlung zu opfern? Die zehnte Episode des HZ-Podcasts beschäftigt sich mit dem Rinderberg.