Heidenheim / pm Der Vorstand des Freidenker-Verbands wurde bei der Hauptversammlung in Gänze bestätigt.

Gewählt wurden Ralph Metzger, Dr. Wolfgang Proske, Dr. Tobias Haas und Heiner Jestrabek, Letztgenannter als geschäftsführender Vorsitzender. Er berichtete von mehr als 100 Reden, die Mitglieder des Verbands bei Trauer-, Hochzeits-, Partnerschafts-, Namens- und Jugendfeiern für Konfessionsfreie gehalten haben. Vor allem für Trauernde und die Bestatter in der Region sind die Feiersprecher der Humanisten ihrer Einschätzung zufolge eine feste und verlässliche Institution geworden. Generell steigt der Bedarf an freien Feierrednern immer mehr.

Eigene Buchedition

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt waren Beratungen über Betreuungen und Patientenverfügungen sowie eine eigene Buchedition in einem Reutlinger Verlag. Neu im Angebot ist ein Vordruck als Vorausverfügung für einen Trauerfall: Auf einem Fragebogen können in Form einer Willenserklärung noch zu Lebzeiten der Inhalt der eigenen Trauerrede, die Gestaltung der Trauerfeier und der Redner bestimmt werden.

Die Geschichte und die Arbeit der Humanisten im Land zeigt noch bis Ende April die Ausstellung „Humanismus in Geschichte und Gegenwart. Der lange Weg zu Toleranz und Gleichberechtigung“ in der Aalener Volkshochschule.