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Bahnhofstraße
Heidenheim / Karin Fuchs Die Theodor-Heuss-Straße bekommt in diesem Jahr einen Fahrradweg. Der Verkehrsclub (VCD) hat aber weitere Verbesserungsvorschläge.

Über die geplanten Tiefbaumaßnahmen für dieses Jahr informiert die Stadtverwaltung die Mitglieder des Technik- und Umweltausschusses in der Sitzung am Dienstag. Dabei wird auch der Umbau der Theodor-Heuss-Straße vorgesgtellt, die zwischen Brenzbrücke und Bahnhofstraße, also dem Job-Center, erstmals einen eigenen Radweg erhält.

Da es sich bei der Theodor-Heuss-Straße um eine Bundesstraße handelt, erledigt die Stadt die Bauarbeiten im Auftrag des Bundes. Das gleiche gilt für einen neuen Radweg an der Stadtwage (beim Ploucquet-Areal) und den barrierefreien Umbau der Unterführung am Totenberg.

Braucht es den Rechtsabbeigestreifen?

Speziell zu diesem Umbau hat sich im Vorfeld der heutigen Sitzung der VCD-Kreisvorsitzende Gerd Schweizer zu Wort gemeldet, der den Umbau begrüßt. Gleichzeitig macht Schweizer eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen zugunsten von Radfahrer und Fußgängern in diesem Bereich.

Schweizer weist auf die Kreuzung am Pressehaus, wo die Stadt sicherere Abbiebemöglichkeiten für Radfahrer prüfen solle. In Frage gestellt wird zudem die Notwendigkeit des Rechtsabbiegestreifens an der Olgastraße auf die Marienstraße.

Fußgänger sollen es leichter haben

Vorschläge macht Schweizer in Namen des VCD, um für Fußgänger die Wege in diesem Bereich kürzer und sicherer zu machen. Zwei Stellen hat der VCD ausgemacht, an denen Fußgänger die Olgastraße überqueren - bislang über zwei Spuren hinweg ohne Querungshilfe. Die eine Stelle ist der Übergang von der Eugen-Gaus-Realschule zur Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH), die andere zwischen Römerbadmuseum und Kaufhaus Bäuerle, wo es nur an drei Seiten eine Fußgängerampel gebe. Eine vierte wäre ein weiterer Baustein für eine fußgängerfreundliche Innenstadt.

Viele Schüler nutzen laut Beobachtung von Schweizer die gefährliche Abkürzung zur ZOH. Zudem sei diese Querung auch für Umsteiger zwischen Bus und Bahn eine wichtige Wegeverbindung. „Manchmal kommt es dabei auf jede Minute an, um vom Bus noch den Zug zu erreichen und umgekehrt,“ so Schweizer. „Es ist schwer verständlich, dass ausgerechnet die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die zudem der Witterung ausgesetzt sind, zum Umweg über die Ampel an der Pressehaus-Kreuzung gezwungen werden sollen.“

Kann eine Fahrspur weg?

Sein Vorschlag: Möglicherweise könnte an dieser Stelle eine Fahrspur entfallen, vor der Pressehaus-Kreuzung könnten diese wieder auf zwei erweitert werden. Auf jeden Fall sollte aber, wie vor den meisten Schulen üblich, Tempo 30 eingeführt werden.

Vor dem Bahnhof eine Bushaltestelle? Auch diese schlägt Schweizer mittelfristig vor. Passend dazu regt der VCD-Voristzende an, eube direkte Linienführung der Busss von der ZOH über die nörliche Bahnhofstraße zum Bahnhof zu berücksichtigen. „Hierdurch könnte die Verknüpfung zwischen Bahn und Bus in Heidenheim deutlich verbessert werden.“

Alle Tiefbaumaßnahmen für 2019

Die Straßenumbauten und -sanierungen werden heute um 16 Uhr im Technik- und Umweltausschuss vorgestellt. Maßgeblich für die Bauentscheidung sei immer die Funktion des Straßenabschnitts, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. So werde beispielsweise Bus- und Haupterschließungsstraßen Vorrang eingeräumt.

Geplant sind Invetitonen am Fischerwag/Am Jagdschlößle, der erste Bauabschnitt Bergstraße, der Kanal auf dem WCM-Areal.

Der Kornbaindt in Mergelstetten soll erschlossen werden.

Straßen- und Kanalsanierung: und Kanalsanierung: Marderweg, Lortzingstraße, Walkürenweg.

Neue Straßendecken: Aufhausener Straße, Brunnenstraße, Fasanenstraße, Hölderlinstraße, Germanenstraße, Osterholzstraße, Knupfertal.

Der Gehweg Gehweg der Albstraße wird sanierung, ebenso die Treppen am Rebhuhnweg und der Hauffstraße.

Oberflächen werden saniert: Am Hahnenschnabel, Kistelbergstraße, Rebhuhnweg. kf