Kinder Ostermalwettbewerb: Fleiß, Fantasie und Farbe waren gefragt

Siglinde Broich-Bernt 25.03.2016
Drei Kinder strahlten am letzten Schultag um die Wette. Vielleicht, weil die Ferien vor der Tür standen, ganz sicher aber, weil sie die Sieger des Malwettbewerbs „Wenn ich an Ostern denke . . .?“ sind, den die Heidenheimer Zeitung in diesem Jahr zum dritten Mal ausgeschrieben hatte.

Im Pressehaus gratulierten Geschäftsführer Martin Wilhelm vonseiten des Verlags und Siglinde Broich-Bernt im Namen der Redaktion den kleinen Künstlern, die sich gegen 332 Konkurrenten durchgesetzt hatten. Die fünfköpfige Jury mit den Auszubildenden Elena Brodbeck und Jonas Ott, Andrea Thierer, Mitarbeiterin im Servicecenter sowie den Redakteurinnen Stefanie Kirsamer und Siglinde Broich-Bernt belohnten Ideen und Ausführung der Zeichnungen mit den ersten drei Plätzen.

Unangefochtenes Motiv war das der erst 6-jährigen Naila Chalghoumi, die in Omas altem Kinderbuch drei Hasen auf Ausflugsfahrt entdeckte und mit dem Wachsmalstift loslegte. Was will sie einmal werden? „Malerin“, verrät sie, und die Mama ergänzt: „Seit gestern.“

Filip Pawlas besucht die Rauhbuchschule und ist kein Mann der großen Worte. Küken habe er schon immer gemocht, war zu erfahren, und dass er 8 Jahre alt ist. Sein Federvieh ließ er in seinem Kunstwerk kunterbunt aus der Schale schlüpfen. Dafür gab es den zweiten Preis. Filips bevorzugte Malutensilien sind Stifte.

Der dritte Preis ging an Melissa Pöringer. Das fröhliche Mädchen ist sieben und geht in Bissingen in die zweite Klasse. Die Geschichte von der „glücklichen Hasenfamilie“, hat sie sich, wie sie sagt „im Kopf ausgedacht.“ Das Märchen spiele im Zauberwald, darum „die vielen Sterne“, die man in der Realität viel zu selten sehe. Und auf einen Regenbogen bei Nacht könne man eben auch nur in einer ausgedachten Geschichte stoßen.