Heidenheim Open-Air-Kino: Von Jim Knopf bis Orient-Express

Liegestühle für 500 Besucher: das Open-Air-Kino-Gelände im Brenzpark.
Liegestühle für 500 Besucher: das Open-Air-Kino-Gelände im Brenzpark. © Foto: Archiv/Markus Brandhuber
Heidenheim / Manfred F. Kubiak 27.07.2018
Vom 27. Juli bis zum 4. August wird der Brenzpark zum Schauplatz eines Filmfestivals im Freien, bei dem das Thema Eisenbahn nicht unbedingt gerade unterbelichtet ist.

Vieles hat er in der Hand, das Wetter allerdings kann er nicht machen. Und insofern hofft Ralf-Christian Schweizer einfach mal darauf, dass er die heißen Tage dieses Sommers erwischt und nicht die gewittrigen, wenn er von Freitag, 27. Juli, bis Samstag, 4. August, sein Open-Air-Kino im Brenzpark anbietet.

Eigentlich beginnt das Film-Festival sogar einen Tag früher. Aber der Donnerstagabend wurde von einer Heidenheimer Firma gekauft, sodass es sich um eine geschlossene Gesellschaft handelt, die in den Genuss des Wunschfilms „Mord im Orientexpress“ kommen wird. „Toll, dass das zum ersten Mal geklappt hat“, sagt Ralf-Christian Schweizer, der Chef der Heidenheimer Capitol-und-Kino-Center GmbH. „Wir würden das übrigens in dieser Weise für jeden anderen Interessenten auch möglich machen.“

Im Anschluss an diesen nichtöffentlichen Aufgalopp lautet dann das Motto also „Neun Tage, neun Filme“. Und die Besucher, im vergangenen Jahr waren das zirka 4500, werden alles so vorfinden, wie sie das von den drei vorausgegangenen Jahren her gewohnt sind.

4500 Besucher 2017

Neu aber ist selbstverständlich das Programm. Und noch halbwegs neu, wenn man so will, ist auch, dass der Startschuss für das Open Air nicht schon in der Woche vor, sondern erst am Tag nach dem Beginn der Sommerferien erfolgt. Und immer noch fast neu ist die Leinwand, die im vergangenen Jahr ihre Feuertaufe bestanden hatte.

Der Aufbau des Areals fürs Filmfestival unter freiem Himmel wird sich indes ebenso gestalten wie im vergangenen und im vorvergangenen Sommer, als man die Konsequenzen aus den Erfahrungen des Jahres 2014 gezogen hatte, wo die Wege zum und vom Gastronomiebereich fürs Publikum eindeutig zu weit gewesen waren. Dies bedeutet: Auch in diesem Jahr wird der Gastronomiebereich an die Rasenfläche gebaut werden. Und das Open-Air-Areal wird erneut gleichzeitig großzügiger und kompakter im Südosten der Brenzpark-Arena zu finden sein. „Das hat sich als eindeutig gemütlicher herausgestellt“, ist Ralf-Christian Schweizer zufrieden. 500 Liegestühle warten jeden Abend aufs Publikum.

Bei der Programmzusammenstellung war Ralf-Christian Schweizer wieder „insbesondere die Familienfreundlichkeit“ wichtig, wobei er betont, dass ihm dies das Filmangebot dieses Jahres deutlich leichter gemacht habe als das des Vorjahres. „Wir können ein, wie ich glaube, noch weitaus ausgewogeneres Programm präsentieren.“

Gespielt wird bei jedem Wetter

Ob das so ist, darüber werden die Besucher am Ende gewissermaßen mit den Füßen abgestimmt haben. Dass diese dabei vor allen Dingen trocken bleiben, darauf hat Ralf-Christian Schweizer, wie schon eingangs erwähnt, keinen Einfluss.

Das Wetter also muss man wie immer abwarten, aber das Programm für die neun Tage steht auch unabhängig davon selbstverständlich fest – und sieht folgendermaßen aus: „Fack ju Göthe 3“ am Freitag, 27. Juli. „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ am Samstag, 28. Juli. „Die Verlegerin“ am Sonntag, 29. Juli. „Mord im Orient-Express“ am Montag, 30. Juli. „Deadpool 2“ am Dienstag, 31. Juli. „Dieses bescheuerte Herz“ am Mittwoch, 1. August. „Mission Impossible – Fallout“ am Donnerstag, 2. August. „Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster-Urlaub“ am Freitag, 3. August. „Mamma Mia 2 – Here we go again“ am Samstag, 4. August.

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