Heidenheim Oggenhausen wünscht sich Sanierung in der Grundschule

Heidenheim / Holger Scheerer 20.07.2018
Im Teilort diskutierte das Gremium einen Forderungskatalog für den städtischen Haushalt, der Verbesserungen bringen soll.

Im Mittelpunkt der Ortschaftsratssitzung in Oggenhausen standen am Dienstagabend die Wünsche für den städtischen Haushalt 2019. Die Oggenhausener Wunschliste umfasst acht Punkte. Die meisten davon sind alte Bekannte, die teils schon seit Jahren auf dem Tisch liegen. Eine alte Forderung beispielsweise ist die nach der Errichtung einer sozialen Begegnungsstätte für Jung und Alt. Bekannt geworden ist das Projekt auch unter dem Namen „Dorfgemeinschaftshaus“.

Asphalt für den Parkplatz

Ebenfalls eine alte Forderung auf dem Haushaltswunschzettel ist die nach der Erneuerung des Oberflächenbelags auf dem Turnhallenparkplatz. Der Parkplatz sei nur im vorderen Bereich asphaltiert, im hinteren geschottert. Insbesondere bei schlechter Witterung trügen die Besucher auf diese Weise in erheblichem Maß Schmutz in die Halle. Die Minimalforderung in diesem Punkt lautet auf eine Asphaltierung zumindest der Fahrwege im bislang nur geschotterten, hinteren Bereich.

Schon lange Zeit mitgeschleppt wird auch der Wunsch nach einer Sanierung der Albrecht-Ritz-Straße. Auf einer Länge von rund 360 Metern zeigten sich dort immer wieder auftretende Aufbrüche im Asphalt, sowie kleinere und größere Stellen und Löcher ganz ohne Fahrbahnbelag. Neu ist auch die Forderung nach einem offensiveren Umgang mit dem Gewerbegebiet Mittelfeld nicht. Dieses existiert zwar schon seit 1996. Bislang haben sich dort aber erst zwei Gewerbebetriebe angesiedelt. Daher versprechen sich die Oggenhausener einiges von einem offiziell verkündeten Beginn der Erschließungsarbeiten, sowie von einem werbeintensiveren Vorgehen der Stadt.

Ebenso eine ältere Forderung stellt die nach der Einrichtung einer virtuellen Austauschplattform für die Bürger dar. Die Plattform sollte als Kommunikationsschnittstelle zwischen Hilfe und Unterstützung anbietenden Personen und hilfesuchenden, bzw. hilfsbedürftigen dienen. Nach dem Heidenheimer Vorbild der „Caring Community“, die sich in der Zwischenzeit zum Projekt „In guter Nachbarschaft“ weiterentwickelt hat, will man nun doch auf eine analoge Austauschmöglichkeit setzen da sich herausgestellt habe, dass viele Senioren mit dem Internet überfordert seien.

Neu auf der Forderungsliste ist die Aufstellung zweier weiterer Hundetoiletten, womit auf dem Gemeindegebiet insgesamt fünf Stück vorhanden wären. Die vorgesehenen Standorte seien der Spielplatz Bohnenfeld und die Einmündung der Raiffeisen- in die Umgehungsstraße. Ebenfalls neu auf der Liste sind Renovierungsarbeiten in der Grundschule. Neben dem Einbau einer Küche, sei dort seit Anfang der 90er Jahre nichts mehr gemacht worden. Zwölf Punkte umfasst hier der Wunschzettel von einem Neuanstrich der Wände, bis zu einem Abdichten der Fenster, vom Streichen der Heizkörper, bis zur Glättung eines wellenschiebenden PVC-Bodens.

Ebenfalls neu im Wunschkatalog ist die Errichtung einer behindertengerechten Bushaltestelle. Eine Lösung biete hier das so genannte „Kasseler Sonderbord“. Mit diesem werde die Bordsteinkante angehoben, wodurch sich eine Verringerung des Höhenunterschiedes zum Buseinsteig ergibt.

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