Planung Nördliches Ploucquet-Areal: Gesetzt ist nur die LZB

Allerhand Freiraum: An der Stadtwaage wird sich nach dem Abbruch der alten Kreissparkasse viel verändern. Ganz grundsätzlich soll es am Brenzufer ungefähr so weitergehen wie auf dem Ploucquetareal, an der Ploucquetstraße und an der Brenzstraße aber gibt es Seniorenwohnen, die sanierte LZB sowie zwei Neubauten, deren Zweck noch nicht gänzlich geklärt ist.
Allerhand Freiraum: An der Stadtwaage wird sich nach dem Abbruch der alten Kreissparkasse viel verändern. Ganz grundsätzlich soll es am Brenzufer ungefähr so weitergehen wie auf dem Ploucquetareal, an der Ploucquetstraße und an der Brenzstraße aber gibt es Seniorenwohnen, die sanierte LZB sowie zwei Neubauten, deren Zweck noch nicht gänzlich geklärt ist. © Foto: Geyer Luftbild
Hendrik Rupp 24.06.2016
In groben Zügen steht die neue Bebauung des Gebietes an der Stadtwaage. Kommende Woche wird es im Gemeinderat konkreter.

In seiner Sitzung am kommenden Donnerstag soll das Gremium der grundsätzlichen Planung für das Areal zustimmen, das man nach der Straßenadresse am Brenzufer „An der Stadtwaage“ taufen wird. Tatsächlich stand dort einst die städtische Waage für Fuhrwerke und Co..

Was grob geplant ist, steht schon weitgehend fest: Das Gebiet wird laut Oberbürgermeister Bernhard Ilg und Kreissparkassen-Vorstandschef Dieter Steck ebenso wie das Ploucquet-Areal von der Essinger Wohnbau entwickelt. Das gilt für die städtischen Flächen im Süden des Areals ebenso wie für die Flächen der Kreissparkasse im Norden.

Loslegen will man im Süden – und kann auch nur dort: „Die Archäologen kommen immer zuerst zum Zug“, so OB Ilg – im Süden wurde schon gegraben und wird es wohl noch mehr: An der Straße könnte wie berichtet ein Gebäude mit neuartigen Seniorenwohnungen entstehen, entlang der Brenz zwei Häuser wie auf dem Ploucquet-Areal. „Für beide Bauten gibt es Tiefgaragen, man wird also eine große Grube ausheben“, sagt Ilg. Unklar ist, was die Neubebauung für den Altbau an der Christianstraße bedeuten wird.

Ebenfalls noch nicht völlig geklärt ist, was nach dem Abbruch der früheren Kreissparkasse am Nordende des Areals passieren wird: „Die Nutzungen stehen noch nicht fest“, sagt Dieter Steck – klar ist aber ungefähr, wie man sich die Bebauung vorstellt.

Direkt an der Stadtwaage, also an der Nordostecke des Areals, soll ebenfalls ein Wohnhaus entstehen – dieses aber wohl größer und höher als die Gebäude auf dem Ploucquet-Areal, sozusagen ein architektonischer Eckpfeiler des Geländes.

Der Abstand zur Brenz-/Theodor-Heuss-Straße soll größer bleiben als bisher. Ähnliches gilt auch für den Bau, der unmittelbar auf der Fläche der noch stehenden alten Kreissparkasse geplant ist: Ein Bau, der wie heute längst der Brenzstraße. Auch hier ist die Nutzung noch längst nicht klar – denn anders als im Süden des Areal werden hier nach dem Sparkassen-Abbruch die Archäologen am Zuge sein, je nachdem, was sie finden, bleibt noch reichlich Zeit, geeingnete Nutzungen zu finden.

Gerüchte über ein Hotel verneinen Steck und Ilg, die Möglichkeit spezieller Appartement- oder Boardinghäuser (also für Mitarbeiter der großen Unternehmen, die für Monate oder ein Jahr in Heidenheim sind) nicht. „Dazu ist es aber auch noch zu früh“, sagt der OB – und schließlich soll es bei der Präsentation von Essinger-Wohnbau-Chef Horst Enßlin im Gemeinderat ja auch noch Neuigkeiten geben.