Heidenheim Neue Medientechnik für den Sitzungssaal im Heidenheimer Rathaus

Derzeit ist der Sitzungssaal des Rathauses eine Baustelle, weil die Technik erneuert wird. Neuerungen personeller Art werden die im kommenden Mai anstehenden Gemeinderatswahlen auf jeden Fall auch bringen.
Derzeit ist der Sitzungssaal des Rathauses eine Baustelle, weil die Technik erneuert wird. Neuerungen personeller Art werden die im kommenden Mai anstehenden Gemeinderatswahlen auf jeden Fall auch bringen. © Foto: Christian Thumm
Heidenheim / Andreas Uitz 20.08.2018
Während der Sitzungspause führen Handwerker und Techniker im Heidenheimer Rathaus das Regiment.

In den kommenden Jahren soll das gesamte Rathaus Stück für Stück umgebaut und energetisch erneuert werden. Eine millionenteure Angelegenheit. Zwar stehen die großen und aufwendigen Arbeiten erst in ein paar Jahren an, doch schon aktuell laufen die ersten Umbauten.

Medientechnik wird ausgetauscht

Im großen Sitzungssaal, dem Emil-Ortlieb-Saal, in dem der Gemeinderat tagt, wird derzeit die in die Jahre gekommene Medientechnik erneuert. Schon 2017 begann der Umbau im ersten Abschnitt mit der Erneuerung der Konferenzanlage. Seitdem werden die Wortmeldungen der Stadträte und der Verwaltung über Funk an die Lautsprecher übermittelt, statt – wie zuvor – über Kabel. Das hat den Vorteil, dass die Anlage auch transportabel und weniger anfällig ist.

Mit Beginn der Sommerferien hat auch der zweite Bauabschnitt begonnen: Der Sitzungssaal ist eine Baustelle. Die Plätze der Stadträte sind abgebaut, auf der Verwaltungsbank stehen Rechner, liegt Werkzeug, aus der Decke und aus dem Boden ragen Kabel. „Wärend der Sitzungspause erneuern wir die Video- und Bildanlage sowie die gesamte Steuerungstechnik“, erläutert Stefan Bubeck, Leiter des städtischen Geschäftsbereichs Hochbau.

Interaktive 76-Zoll-Bildschirme

Dazu gehört auch der Austausch des alten Beamers gegen einen neuen, kleineren und leistungsfähigeren. Außerdem werden die Bildschirme auf der Verwaltungsbank ausgetauscht und durch einen zusätzlichen für den Kämmerer ergänzt. Auch an der Wand des Sitzungssaales, an der bisher große Pläne an Stellwänden in ausgedruckter Form aufgehängt wurden, sollen große interaktive 76-Zoll-Bildschirme installiert werden.

Durch die neue Technik werden auch die Stadträte, die allesamt mit Tablets ausgestattet sind, auf Beamer und Bildschirme zugreifen können. Im Zuge der aktuellen Arbeiten sollen auch die Lautsprecher im Saal neu ausgerichtet werden. Notwendig ist der Umbau, weil die bisherige Medientechnik in die Jahre gekommen ist und den Anforderungen nicht mehr genügt. „Der letzte Umbau war 2005 und seitdem hat sich viel getan“, sagt Bubeck.

Insgesamt wird der Umbau des Emil-Ortlieb-Saales mit rund 260 000 Euro zu Buche schlagen. Bis zur ersten Sitzung des Gemeinderats nach der Sommerpause, am 20. September, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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