Heidenheim /  Uhr
Im Naturtheater gaben sich am Sonntag Heerscharen beim Tag der offenen Tür symbolisch die Klinke in die Hand.

Ob es nun daran lag, dass am Samstag ein Zweispänner durch die Fußgängerzone fuhr oder in der Hinteren Gasse, an Speakers' Corner, kurzfristig ebenfalls auf die Aktivitäten auf dem Schlossberg hingewiesen wurde: Im Naturtheater gaben sich am Sonntag Heerscharen beim Tag der offenen Tür symbolisch die Klinke in die Hand. Zu spüren bekamen das die aktiven Mitglieder, die die Besucher unermüdlich über das Gelände führten und Station in der Maske machten, in der Schneiderei, im Kostümfundus, in der Technik und hinter der Freilichtbühne. Kräftig geworben wurde für die Mitgliedschaft im Theater- oder Förderverein.

Fast 3500 Interessierte sollen es gewesen sein, die im Laufe des Tages zum Freilichtgelände pilgerten, den Frühschoppen mit der Jazzcombo „Sax Plus“ genossen, in Kostüme schlüpften und sich fotografieren ließen, Geduld bewiesen in den langen Schlangen, die sich vor dem Theatercafé bildeten, denn bekanntlich hält ja Essen und Trinken Leib und Seele zusammen. Mit der Vergangenheit konnte sich beschäftigen, wer bei einem Quiz der Frage nachging: „Welches Kostüm gehört zu welchem Stück?“

Ob nun Hüpfburg oder Kistenlauf, ob Rollrutsche oder Mohrenkopfschießen – nichts zog die Gäste so sehr in den Bann wie die öffentlichen Proben der beiden Produktionen, die im Juni Premiere haben. An der Kasse gingen darum auch auf Anhieb 80 Karten für „Hexenjagd“ und „Peter Pan“ über den Tresen. Gestartet wurde der Vorverkauf für die Komödie „Eine ganz heiße Nummer“, die am Samstag, 17. Oktober (nicht auf der Freilichtbühne) an den Start geht. Bereits am kommenden Wochenende öffnet sich im Theatercafé übrigens noch zweimal der imaginäre Vorhang für „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“.