Rallye Motorsport ohne Makel: 15 Ausfälle, aber kein ernsthafter Unfall

Heidenheim / 05.10.2014
Rallye-Sport geht an die Knochen, beansprucht aber nicht nur den Menschen, sondern auch das Material. Bei der ADAC-Rallye Baden-Württemberg zeigte sich dies allein schon daran, dass von den 51 gestarteten Autos am Ende nur 36 ins Ziel gekommen sind.

Glaubt man den erfahrenen Funktionären, so ist diese Ausfallquote ganz normal, sogar verträglich. Eher außergewöhnlich war, dass sich auf den Wertungsstrecken, wo pro Team rund 115 anspruchsvolle Kilometer zu absolvieren waren, kein einziger ernsthafter Unfall ereignet hat. Der einzige Ausrutscher ging mit Blechschaden ab und führte in einen Graben, wo sich die Besatzung ein paar Bäume ins Auto geholt hat.

Zum Pechvogel des Tages zählte der Porsche-Pilot Ruben Zeltner, der mit einem Sieg in Heidenheim schon zwei Läufe vor Schluss Deutscher Rallyemeister hätte werden können. Doch ausgerechnet zwei Kilometer vor seinem Geburtsort in Neenstetten fiel er zusammen mit seinem Bruder Thomas wegen eines Motorschadens aus: Ende einer Triumphfahrt im Porsche-Land.

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