Heidenheim Mittelrain: Geliebter Wohnort mit Mängeln

Die Probleme des Mittelrains besprachen Lea Gnosa (vorne links), Schulleiterin der Mittelrainschule, und Brigitte Weber von „Ich für uns“ mit Bewohnern des Stadtteils.
Die Probleme des Mittelrains besprachen Lea Gnosa (vorne links), Schulleiterin der Mittelrainschule, und Brigitte Weber von „Ich für uns“ mit Bewohnern des Stadtteils. © Foto: privat
Heidenheim / hz 18.07.2018
Mit seinen vielen Treppen sei der Mittelrain nicht sehr seniorenfreundlich, es fehlten auch Sitzgelegenheiten. Mit Unterstützung der Stadt möchte man das Wohngebiet besser machen.

Ein Stadtteil ist dann lebendig, wenn man sich kennt. Zum besseren Kennenlernen haben Stadtteilmanagerin Evi Lattermann (Haus der Familie) und Brigitte Weber (Leiterin der Koordinierungsstelle Ich für uns) Bürger und Vertreter des öffentlichen Lebens im Mittelrain zu einem Treffen eingeladen.

Im Gespräch zeigten sich auch die Sorgen der Menschen. Mit seinen vielen Treppen sei der Mittelrain nicht sehr seniorenfreundlich, es fehlten auch Sitzgelegenheiten. Lea Gnosa, Schulleiterin der Mittelrainschule, berichtete, dass in den Regelklassen immer weniger Kinder mit Deutsch als Muttersprache unterrichtet würden. Das mache die Integration nicht einfach. Im Cap-Markt der Arbeiterwohlfahrt kämpft man mit mangelndem Verständnis für die Mitarbeiter. Der Markt beschäftigt benachteiligte Menschen. Gleichzeitig waren sich alle einig: Im Mittelrain lässt es sich gut wohnen.

Die aktiven Bürger wünschen sich, dass die Strukturen erhalten bleiben und die Begegnungsmöglichkeiten für alle geöffnet werden. Ein weiteres Netzwerktreffen ist deshalb für November geplant. Mit Unterstützung der Stadt möchte man sich an die Umsetzung machen.

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