Heidenheim / hz Zu einem Leserbrief zur angekündigten Schülerdemo gegen den Klimawandel.

Wie kann es denn sein, dass Lehrer und Schulleiter zu dieser aufgebauschten Klimademo ihre Zustimmung geben. Hat der Lehrer nicht die Pflicht zur Neutralität? Es gibt Hunderte von Wissenschaftlern, die den Klimawandel nicht so sehen, wie es von schwarzmalenden Gretas vorhergesagt wird. Da kommen dann die Eltern, fahren ihre Kinder mit einem dicken SUV zur Demo, und danach werden diese wieder auf gleichem Wege abgeholt. Kinder gehen auf die Straße, vertreten dort die Meinung der Lehrer, die diese durch ihre Pflicht zur Neutralität doch für sich behalten sollten. Zumindest sollten sie beide Seiten aufzeigen. Da wird ein Kind aus Schweden durch die Eltern auf den Klimazug gesetzt. Dabei, so munkelt man, verkauft ihr Vater CO2-Zertifikate. Greta wird von einer Medien-Agentur betreut, und es wurde schon über eine Million mit ihr verdient. Bei der ganzen Klima-Diskussion wird nicht beachtet, das sich das Klima in Millionen von Jahren immer geändert hat, mal gab es Eiszeiten mal Hitzewellen. Dabei geht es doch vorrangig ums Geld und nicht ums Klima, man muss nur einmal sehen wie viele Gelder in das Kyoto-Protokoll zum Beispiel fließen. Bevor die jungen Menschen auf die Straßen gehen um zu demonstrieren, sollten diese vielleicht mal erst bei sich selbst anfangen und leben wie in den 80ern: Kein Handy, Fernsehen täglich eine Stunde schwarz-weiß. Telefonieren gab's nicht, man musste zu Freunden gehen, Vater und Mutter fuhren einen nicht überall hin und holten einen wieder ab, nein auch zur Schule wurde gelaufen. Die Milch wurde vom Bauern geholt. Warum gehen die Kinder nicht samstags zur Demo? Ah, es ist des Lehrers freier Tag, und die Kinder können nicht schwänzen, was dann das Thema etwas uninteressanter macht. In Deutschland gilt die Schulpflicht, daran sollte man sich doch halten. Musste ich auch, ob ich wollte oder nicht. Es wird die ganze Zeit gemotzt, es würden zu viele Stunden ausfallen, es gebe zu wenige Lehrer. Dann aber freitags streiken. Das passt nicht zusammen.

Jens Winter, Gerstetten