Heidenheim / hz  Uhr
Leserbrief zum Parken in Heidenheim (Rubrik „Zurückgeblättert“, HZ vom 6. Mai).

Dass auf dem geschotterten Parkplatz neben dem Lokschuppen ein Parkscheinautomat steht, der zu jeder Zeit gefüttert werden muss, ist schon sehr geschäftstüchtig. Man stelle sich vor: Eine festliche Abendveranstaltung, zu der mit Abendgarderobe in den Lokschuppen eingeladen wurde. Es hat den ganzen Tag geregnet, auf dem geschotterten Platz gibt es mehr Pfützen als Schotter. Bis man jetzt am Parkscheinautomaten, wieder am Auto, und dann im Lokschuppen ist, sind die Farben der feinen Schuhe unter dem Matsch nicht mehr erkennbar, auch die Kleidung könnte kniehoch mindestens verspritzt sein. Und so geht man auf die Veranstaltung, zu der man doch möglichst schick erscheinen wollte. Vermutlich handelt man sich noch mindestens einen Schnupfen ein, weil ja Schuhe und Socken vom Weg vom Auto zum Lokschuppen nass geworden sind. Man könnte sich den Weg zum Parkscheinautomaten auch sparen, wäre dann vielleicht nicht ganz so nass und matschig, doch muss man dann mit einem „Knöllchen“ rechnen.

Arm genug, dass der Parkscheinautomat dort steht, aber noch ärmer, dass da für einen geschotterten Parkplatz gezahlt werden muss fernab der Innenstadt. Könnte sich da Heidenheim nicht ein Scheibchen von Giengen abschneiden? Selbst in der Innenstadt darf man bei den meisten Parkmöglichkeiten zwei Stunden mit Parkscheibe umsonst parken.

Elke Kaci, Giengen