Heidenheim Lufthansa-Airbus: Eine neue „Heidenheim“ geht an den Start

Heidenheim / Catrin Weykopf 15.05.2018
Die Lufthansa stellt zum zweiten Mal ein Flugzeug in Dienst, das den Namen Heidenheim trägt. Es ist ein Airbus A320neo.

Wann genau es soweit sein wird, ist noch offen, aber dass es soweit sein wird, das bestätigt die Lufthansa: Es wird wieder eine „Heidenheim an der Benz“ in der Flotte geben. Und es wird ein besonderes Flugzeug: Die neue „Heidenheim“ ist fabrikneu und wird der erste Airbus A320neo der Fluglinie sein, der in der neuen, dunkelblauen Lackierung der Airline fliegen wird.

Übergabe am 31. Mai?

Laut einer privat betriebenen Webseite, die alle Taufnamen der Lufthansaflotte auflistet, soll die In-Dienst-Stellung der „Heidenheim“ am 31. Mai stattfinden. Dies bestätigt man seitens der Lufthansa jedoch nicht. Lediglich ein Termin „in den nächsten „Wochen“ soll es sein, so die Fluggesellschaft auf HZ-Anfrage. Und obwohl es sich bei D-AINK, so die offizielle Kennung des Fliegers, angesichts der neuen Lackierung um etwas Besonderes handelt, wird es keine pompöse Taufe mit Champagnerflasche auf den Bug geben.

Dies liegt daran, dass es bereits einmal eine „Heidenheim“ gab. Die neue bekommt den Namen ihrer Vorgängerin also nur übertragen. Selbstverständlich aber werde man, so die Lufthansa, „die Stadt und den Oberbürgermeister informieren, sobald das Datum der Auslieferung bekannt ist und das Flugzeug offiziell übergeben wird“.

Zur Taufe der ersten „Heidenheim“ war im September 2005 noch eine ganze Delegation aus Heidenheim an den Frankfurter Flughafen gereist - vorneweg OB Bernhard Ilg und dessen Ehefrau Barbara, die den Jet damals taufte. Die „Heidenheim“, eine Canadair CRJ 700 mit Platz für bis zu 75 Passagieren, flog von 2005 bis 2016 unter diesem Namen für die Lufthansa. Sie gehörte damals zur Flotte der im Volksmund genannten „Cityhopper“, von denen damals 80 Maschinen unterwegs waren.

Hier eine Landung der ersten „Heidenheim“ im Video:

Seit 2016 nun ist der Flieger unter der Kennung S5-AAY für Adria Airways unterwegs. In den letzten Tagen pendelte er meist zwischen Berlin und Saarbrücken. Im April flog er zwischen Kopenhagen, Ljubljana und Bukarest hin und her.

Frankfurt als Heimatflughafen

Die neue Heidenheim wird - wie ihre Vorgängerin - Frankfurt als Heimatflughafen haben und von dort aus in Deutschland und Europa unterwegs sein. Das Flugzeug verfügt über 180 Sitzplätze, aufgeteilt in Business und Economy Class. Zehn Maschinen vom Typ A320neo hat die Lufthansa bereits im Dienst, die Heidenheim soll die elfte sein. Insgesamt hat die Fluggesellschaft 116 Flieger dieses Typs bestellt. Im Gegensatz zu Vorgängermodellen ähnlicher Baureihen sei sie spritsparender und leiser, so die Lufthansa.

In guter Gesellschaft

Heidenheim wird damit nach zwei Jahren Pause am Himmel wieder vertreten sein. Gänzlich unrepräsentiert war Ostwürttemberg in der Zwischenzeit allerdings nicht, denn es gibt eine Aalen (Airbus A319) und eine Schwäbisch Gmünd (A320). Auch eine Göppingen (A321) ist unterwegs. Nur eine Ulm - die gibt es nicht.

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