Kreis Heidenheim Lokführer krank: Situation auf Brenzbahn bleibt angespannt

Auch am Montag und Dienstag fallen Züge auf der Brenzbahn aus.
Auch am Montag und Dienstag fallen Züge auf der Brenzbahn aus. © Foto: Archiv
Kreis Heidenheim / Silja Kummer 12.02.2018
Schon am Wochenende waren Zugverbindungen ausgefallen. Nun geht es auch zum Wochenstart mit Lücken im Fahrplan weiter.

Schon seit dem Wochenende herrscht der Notstand auf der Brenzbahn: Weil zu viele Zugführer krank sind, kann die Bahn nicht alle Zugverbindungen des Fahrplans anbieten.

Diese Situation dauert an, zumindest noch am Dienstag. Der Interregio-Express, der im Zwei-Stunden-Takt zwischen Ulm und Aalen verkehrt, fährt nicht. Damit fallen in jeder Fahrtrichtung acht Zugverbindungen pro Tag aus.

„Wir haben in Ulm einen Pool an Zugführern für die Brenzbahn, die Südbahn nach Friedrichshafen und die Züge nach Stuttgart“, erläutert Bahnsprecher Roland Kortz. Natürlich gebe es mehr Lokführer als Züge, da Urlaubs- und Krankheitszeiten abgedeckt werden müssen. Für den derzeit extrem hohen Krankheitsstand, der der Erkältungs- und Grippewelle geschuldet sei, reiche der Personalstand jedoch nicht.

Wie es ab Mittwoch weitergeht, sei noch nicht absehbar, so Kortz gestern. „Natürlich ist das Ziel, den Fahrplan so schnell wie möglich wieder einhalten zu können“, sagt er. Glücklicherweise seien gerade Schulferien, so dass ohnehin etwas weniger Passagiere auf der Brenzbahn unterwegs seien.

Die nächste Störung ist jedoch schon angekündigt: Zwischen dem 3. und 16. März werden zwischen Giengen und Rammingen die Schwellen ausgewechselt, so dass dann zwischen Giengen und Langenau Busse statt Zügen verkehren werden.

Die Bahn empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de/aktuell, in der DB Navigator-App oder auf www.bahn.de/Reiseauskunft zu informieren und bittet ausdrücklich um Entschuldigung für entstehende Unannehmlichkeiten.

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