Aktion Leser können sich fünf weitere Sitzbänke wünschen

Wo wollen wir Platz nehmen? Mehr als 15 „Volks-Bänke“ sind seit 2010 auf Leserwunsch im Stadtgebiet aufgestellt worden. Nun läuft die vierte Runde an. Vorschläge sind gefragt.
Wo wollen wir Platz nehmen? Mehr als 15 „Volks-Bänke“ sind seit 2010 auf Leserwunsch im Stadtgebiet aufgestellt worden. Nun läuft die vierte Runde an. Vorschläge sind gefragt. © Foto: Archiv
Heidenheim / 08.04.2014
Sie ist inzwischen schon guter Brauch, die Aktion „Volks-Bänke“ von Stadtverwaltung, Volksbank und HZ: Leser schlagen vor, wo im Stadtgebiet Ruhebänke fehlen, und Volksbank und Stadt sorgen an fünf Orten für neue Möbel.

Auch schon wieder vier Jahre her: Im April 2010 ging es in der Tagesglosse „Ungelesen“ um die „Liebe Bankenkrise“ – wobei es nicht um die damaligen Turbulenzen der Weltfinanzen, sondern um eine von Vandalen zerstörte Sitzbank in Heidenheim ging. „Aber Ihr lest das ja eh nicht?“ Volksbank-Chef Oliver Conradi las es – und nahm das Banken-Problem beim Wort. Die Volksbank schaffte fünf neue Sitzbänke an, um sie den Heidenheimer Bürgern zu stiften. Und um die besten Standorte zu finden, halfen die Leserinnen und Leser unserer Zeitung: Mit Vorschlägen für Orte, an denen eine neue oder erneuerte Sitzbank wünschenswert wäre.

2012 und 2013 wurde die Aktion wiederholt, und jedes Mal kamen Hunderte von Anregungen aus der Leserschaft. Kein Wunder, dass die „Volks-Bänke“ heuer zum vierten Mal an den Start gehen. Einmal mehr hat die Volksbank fünf Bänke bestellt, einmal mehr können unsere Leserinnen und Leser vorschlagen, wo es eine Sitzbank bräuchte. Sinnvoll sind die allermeisten der Vorschläge unserer Leser: Gerade weil manche Standorte mehrfach genannt werden (im Vorjahr teils sogar dutzendfach) sind nur selten Nonsens-Ideen unter den Wünschen. Oft steht einer neuen Bank denn auch gar nichts im Wege.

Auch bei der Volksbank freut man sich auf die neue Auflage der „Volks-Bänke“: „Die Idee ist einfach toll“, so Volksbank-Marketingchef Jürgen Pröbstle, der sich mit Gunter Bergmann, Heidenheims oberstem Stadtgärtner, persönlich um die Aktion kümmert. Rund 800 Euro lässt sich die Volksbank jede der neuen Bänke kosten – 500 Euro für die Bank selbst, den Rest für Fundamente und Aufstellung.

Wo also braucht es eine neue „Volks-Bank“? Gefragt sind einmal mehr Vorschläge für Standorte (wie immer nur im Stadtgebiet Heidenheim und in den Heidenheimer Teilorten). Es können neue Standorte sein, aber auch Plätze, an denen bisherige Bänke fehlen oder dringend erneuert werden müssten. Also Augen auf beim nächsten Spaziergang – und bis der Sommer kommt, könnte man an seinem lauschigen Lieblingsplätzchen dann auch Platz nehmen. Und Chancen haben dabei auch Standorte, die in den Vorjahren nicht zu Siegern gekürt wurden – denn dort stehen inzwischen ja schon neue Bänke.

Wo fehlen „Volks-Bänke“? Vorschläge einfach an die Redaktion der Heidenheimer Zeitung, Olgastraße 15, 89518 Heidenheim, per Telefon 347-153 oder Fax 347-102 oder per E-Mail an redaktion@hz-online.de. Bitte das Stichwort „Volks-Bänke“ nennen.