Bewegende Trauerfeier für den Heidenheimer Landrat Thomas Reinhardt: Bei einem ökumenischen Gottesdienst in der Pauluskirche in Heidenheim haben zahlreiche Trauergäste Abschied von dem am vergangenen Freitag verstorbenen Landrat Thomas Reinhardt genommen. Er war am am Freitag, 12. Juli, nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von nur 60 Jahren verstorben.

Zahlreiche Ehrengäste bei der Trauerfeier für den Landrat

Zahlreiche Ehrengäste aus der Politik, der Wirtschaft und dem sozialen Bereich aus ganz Baden-Württemberg nahmen an der Feier teil, darunter einige Bürgermeister und der Chef der Landes-SPD, Andreas Stoch. Die Heidenheimer Pauluskirche war voll besetzt. Das Landratsamt Heidenheim ging von etwa 800 Besuchern aus.

Der ökumenische Gottesdienst war die offizielle Trauerfeier für Reinhardt, die Beisetzung soll später in einem privaten Rahmen stattfinden.

Drei Nachrufe für Thomas Reinhardt

So haben ihn viele in Erinnerung: Der verstorbene Heidenheimer Landrat Thomas Reinhardt.
So haben ihn viele in Erinnerung: Der verstorbene Heidenheimer Landrat Thomas Reinhardt.
© Foto: Heiko Grandel

Die eineinhalb Stunden lange Feier wurde wurde gemeinsam von den Dekanen Dr. Karl-Heinz Schlaudraff und Prof. Dr. Sven van Meegen gestaltet. Nachrufe hielten der CDU-Staatssekretär Wilfried Klenk sowie Heidenheims Oberbürgermeister Bernhard Ilg, der auch der 1. stellvertretende Vorsitzende des Kreistags ist.

Ebenfalls einen Nachruf auf den verstorbenen Landrat hielt der Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Joachim Walter.

Die musikalische Umrahmung übernahm der Tschechische Philharmonische Chor Brünn mit „Locus iste“ und „Ave verum corpus“ von Anton Bruckner sowie dem Schlusschor aus Tschaikowskis „Pique Dame“.

Nina Behrends von der Cappella Aquileia trug die „Prélude c G-Dur aus der Suite Nr. I G-Dur“ BWV 1007 von Johann Sebastian Bach vor.

Seit 2012 saß Reinhardt im Landrat

Reinhardt wurde 1958 in Ulm geboren. Nach dem Jurastudium in Freiburg arbeitete er zunächst als Rechtsreferendar am Landgericht in Baden-Baden und später als Rechtsanwalt in Ulm. Von 2009 bis 2012 war er Erster Landesbeamter im Landkreis Heidenheim und wurde 2012 vom Kreistag als Landrat gewählt.

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