DRK Kräftemessen der Lebensretter am 20. September

Zwar nur nachgestellt, aber dennoch realistisch: Beim DRK-Bundeswettbewerb müssen Rotkreuz-Teams aus ganz Deutschland in verschiedenen Unfallszenarien ihr Können unter Beweis stellen.
Zwar nur nachgestellt, aber dennoch realistisch: Beim DRK-Bundeswettbewerb müssen Rotkreuz-Teams aus ganz Deutschland in verschiedenen Unfallszenarien ihr Können unter Beweis stellen.
Heidenheim / JULIA SCHOLLBACH 16.09.2014
Rotkreuzler aus dem gesamten Bundesgebiet ermitteln beim 55. Bundeswettbewerb die besten Lebensretter Deutschlands. Dazu kommen 18 Rotkreuz-Teams der DRK-Bereitschaften in der Innenstadt zusammen.

Wer gehört zu den besten Sanitätern Deutschlands? Dieser Frage geht das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Samstag, 20. September, beim Bundeswettbewerb der DRK-Bereitschaften nach, der diesmal vom hiesigen Kreisverband ausgerichtet wird. Insgesamt werden 18 Rotkreuz-Teams aus ganz Deutschland an den Start gehen, auch zwei Teams der Wasserwacht sowie eine Gruppe des Jugendrotkreuzes.

An 17 Stationen, die auf dem Schlossberg und in der gesamten Innenstadt verteilt aufgebaut werden, stellen die Sanitäter ihr Können unter Beweis. Von 8.30 bis 17 Uhr müssen sie in realistisch nachgestellten Unfallsituationen zeigen, wie gut und schnell sie Erste Hilfe leisten können. Die Stationen befinden sich unter anderem in den Schloss-Arkaden und in der südlichen Fußgängerzone. Das Gewinnerteam qualifiziert sich zur Rotkreuz-Europameisterschaft in Erster Hilfe im kommenden Jahr.

Interessierte Zuschauer sind natürlich an allen Stationen willkommen, denn die Sanitäter wollen ihre Arbeit und ihr Können auch einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. „Diese jährlichen Wettbewerbe sind Höhepunkte in der kontinuierlichen Ausbildung der Helfer. Wir freuen uns auf dieses Kräftemessen“, sagt auch der DRK-Vizepräsident Volkmar Schön. Dieser wird den Wettbewerb gemeinsam mit dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg, Lorenz Menz, eröffnen. Gemeinsam mit Kultusminister Andreas Stoch statten sie dem Wettbewerb am Samstagmittag auf dem Eugen-Jaekle-Platz einen Besuch ab.